Das Bildungspaket eine Farce – der nächste Fall

Veröffentlicht am 9. Mai 2011

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Aufgrund vieler Nachfragen folgt jetzt der Fall von meinem Sohn. Hier geht es lang zum ersten Teil: Bildungsgutschein – eine Farce .

Am 29.03. 2011 beantragte ich für mein Zauberkind Max die Kostenübernahme für die Schülerfahrt.

Seit Jahren arbeiten wir darauf hin, dass er mit anderen Kindern und Erwachsenen eine Reise unternimmt.

Da für alle Autisten die Durchbrechnung jeglicher Abläufe kontraproduktiv sind, war Max noch nie auf einer Klassenfahrt oder in einem Ferienlager.

In diesem Jahr soll er auf reisen gehen  und mittlerweile möchte er es versuchen.

Wenn es ihm dort nicht gut gehen sollte, hole ich ihn wieder ab bzw. versuche ich mich preiswert in der Nähe einzuchecken .(Barth)

Für die Einzelbetreuung ist gesorgt, er vertraut der Frau, er kennt alle Kinder die mitfahren. Eine grandiose Leistung wenn er es schaffen sollte, denn er will es.

Dieser Antrag liegt auch auf Eis, am 25. 04. 2011 hätte spätestens das Geld auf dem Konto der Schule eingezahlt werden müssen.

Behinderte Kinder müssen nicht verreisen, schon klar. Keinen Mehrwert für die Gesellschaft. Zynisch? Ja.

Veröffentlicht unter:Aus dem Leben, Bildungsgutschein