Wer bin ich?

Ich bin ich. Eine Berliner Pflanze mit zwei wundervollen Kindern. Ein Teeniemädel von 17 Jahren und mein Zauberkind Max von 13 Jahren u.a. mit der Diagnose frühkindlicher Autist. Vor ein paar Jahren habe ich das Netzwerk Förderkinder in Berlin gegründet und wir sind sehr erfolgreich in unseren Aktivitäten. Ich bin Mitglied des Landeselternausschuss Schule Berlin,stellv.Mitglied des Landesschulbeirates Berlin (da gehe ich aber nicht hin, weil ich kein Vollmitglied bin, andere dürfen gerne) und  die Vorsitzende des Bezirksschulbeirates Lichtenberg Berlin. Seit über 10 Jahren eine Frau in dieser Position.

Und nein, ich bin keine gelangweilte Hausfrau. Und ja, ich schreibe so wie mir der Schnabel gewachsen ist. Inhalte sind wichtiger als die korrekte deutsche Sprache:-) dafür nehme ich mir nur die Zeit, wenn ich dafür bezahlt werde. Ich werde mich bemühen in “leichter Sprache” zu schreiben. Kontakt: politgirl at arcor.de Flattr this Von dem Geld werden ausnahmslos die Apps für Max finanziert. Da Flattr scheinbar am Ende ist, haben wir einen Wunschzettel bei Amazon angelegt.

20 Antworten “Wer bin ich?” →
  1. Liebe Doreen,
    habe gerade Deinen Blog gefunden. Kenne Deine Probleme sehr gut. Wir hatten vor etwa einem Jahr telefonisch mehrfach Kontakt.
    Jonas, inzwischen 12 Jahre, war mit einer üblen Mobbingkampagne konfrontiert, der er nicht gewachsen war, dann Probewoche in der Witzleben-Schule Friedrichshain, war ganz prima. Ging auch die erste Zeit gut, seit Januar hat ich die Situation sehr verschlechtert.
    Jonas geht seit Wochen nicht in die Schule, ist praktisch suspendiert.
    Auf der Schulhilfekonferenz am 12.3.2010 sprach die Schulleitung ihm jede Beschulbarkeit ab, auch in einer kleinen Klasse, und griff besonders das SPZ an, ihn falsch zu behandeln.
    So sind wir wieder mal in einer ziemlich doofen Situation.

    Antwort

    • politgirl

      2. April 2010

      Liebe Birgit,
      dass hört sich mal wieder nicht gut an. Melde dich bei mir. Nummer hast du noch?

      Doreen

      Antwort

  2. harrygambler2009

    16. April 2010

    Werte Doreen,
    im Fall der Versetzung des “Schulleiters von der Lindenhof-Schule Schöneberg nach Lichtenberg gebe ich den Eltern den Rat, auf eine Anti-Mobbing Konvention zu bestehen, wie diese in der Eichwald-Realschule in Sachsenheim verabschiedet worden ist.
    Dazu muss die Schule in Lichtenberg Mediatoren ausbilden lassen und in ihrer Konvention eine weiteren Punkt verabschieden, der in etwa lautet: “Die Schulleitung und Lehrerschaft bekennt sich zu ihrer gesetzlichen Fürsorgepflicht und meldet jede Handlung von Beleidigung, Gewalt oder sonstige Mobbing-Handlung dem zuständigen Gremium, wenn Handlungen von Lehrern oder Schulleitung gegenüber von Schülern erfolgen.
    Wir Schauen nicht weg, wenn Schulleitung oder Lehrer mobben, schikanieren und beleidigen. Wir sprechen diese Themen umgehend mit den Betroffenen zusammen an und suchen eine Lösung”.
    http://dieaktuelleantimobbingrundschau.wordpress.com/2010/04/15/eine-schule-wehrt-sich-gegen-mobbing-die-anti-mobbing-konvention/
    Auch sollten die Eltern der Schüler darauf bestehen, dass das Bezirskamt eine Anti-Mobbing Patenschaft übernimmt, deshalb die Anti-Mobbing Konvention im Bezierksmat einreichen, mit dem Vorschlag, dass dies an allen Schulen von Lichtenberg verabschiedet wird.
    Wichtig ist, es muss ausgebildete Mediatoren an der Schule aus dem Pool der Lehrer geben, die sind dann rechtlich geschützt und hilfsweise können auch Eltern mitmachen.
    Eine Mediatorenausbildung dauert etwa zwei Tage und ist daher nicht unerschwinglich.

    Antwort

    • KairosMeUp

      19. April 2010

      Keiner will es wissen!

      … Wir Schauen nicht weg, wenn Schulleitung oder Lehrer mobben, schikanieren und beleidigen. Wir sprechen diese Themen umgehend mit den Betroffenen zusammen an und suchen eine Lösung ….

      Können wir bitte direkten Kontakt aufnehmen, wir sind in großer Not:

      Meinem Kind mit Förderbedarf wurde nach 4 Jahren Integrativer Schulzeit sein Platz am bisherigen Lernort “aufgekündigt”. Argument der Schulleiter:
      Die Eltern haben Ihre Probleme nicht mit der Schule geklärt sondern sich an übergeordnete Instanzen und die Schulpsychologische Beratung gewandt. Das ist Vertrauensmissbrauch! Das Kind ist ein gutes Kind und muss geschützt werden!

      Die Rahmenbedingungen der Schule sind für Baden-Württemberg hervorragen. Doch fühlen wir uns seit langem mit unseren Sorgen bezüglich Lernfortschritt und Integration alleingelassen. Unser Wunsch nach Erziehungspartnrschaft wurde verhöhnt.
      Aussagen von Schulleitung und Schulamt sind oft (auch schriftlich) widersprüchlich; Anfrage bleiben unbeantwortet. Die Schulleitung zeichnet im Lehrerkollegium und bei der Elternschaft das Bild wir seien “grundsätzlich” gegen die Schule als Ganzes mit all Ihren Vertretern.

      Dem ist sicher nicht so. Unser Anliegen ist klar benannt und bezieht sich ausschliesslich auf Fragestellung zu unserem Kind mit seiner spezifischen Problematik.
      An unserem Wohnort, das wissen alle Beteiligten, gibt es keine sichtbare integrative Schulalternative. Alles konzetriert sich auf unser jetzige Schule.

      An einem berühmeten Lernort gilt:
      “Alles ist super, dass wissen doch alle. Du hättest mehr vertrauen sollen. Und jetzt da Du nicht genug vertraut hast musst Du büßen …..”
      Oh’ Gott, ich komme wir vor wie bei der Inquisition

      Antwort

      • politgirl

        27. April 2010

        Hast du jetzt Kontakt zu jemandem der dir hilft? Schreib mir mal eine E-Mail wenn es nicht der Fall sein sollte, selbst wenn wir hier in Berlin sitzen unsere Kontakte sind bundesweit organisiert. politgirl@arcor.de


    • politgirl

      27. April 2010

      Das ist ein interessanter Ansatz, allerdings wird es schlichtweg in Berlin abgelehnt eine Obudsstelle einzurichten. Da hilft auch kein Beschluss für Lichtenberg. Ich werde es mal mitnehmen, heute haben wir Sitzung zu diesem Thema.
      Danke

      Antwort

  3. Zahnfee

    11. Januar 2011

    Hallo,

    wir haben heute eine Einladung zu einer “Schulhilfekonferenz” bekommen… was genau muss ich mir darunter vorstellen? Ich habe gegoogelt und viele Dinge gefunden…jedoch… Unser Sohn ist kein Musterschüler, ok. Er hat Schwierigkeiten beim rechnen, schreiben und lesen. Es geht in die 2. Klasse. Er ist auch ein kleiner Raufbold… ja… aber bisher kamen nie Beschwerden oder ähnliches… Wenn ich mir aber die Beschreibung einer “Schulhilfekonferenz” anschaue wird mir ja Angst und Bange! Was um Gottes Willen wollen die!? :-o

    LG Zahnfee ;o)

    Antwort

  4. lehrergehrke

    22. Mai 2011

    Hallo, Doreen,
    ich habe dein Blog abonniert und verfolge ihn gerne, auch wegen der Problematik, die du ansprichst. Auch wir sind “Eltern besonderer Kinder”. Traumatisierte Kinder in Pflege gehören dazu. Ich schreibe unter http://traumakinder.wordpress.com eine Geschichte über traumatisierte Pflegekinder. Schau doch mal rein und, wenn du Lust hast, verlinke ihn. Alles Gute, Ralph

    Antwort

    • politgirl

      23. Mai 2011

      Hallo Ralph,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Wenn ich Zeit habe, schau ich gerne bei euch vorbei.
      LG Doreen

      Antwort
  5. Bemerkenswert. 2 von 3 Blogs in der Rubrik “Blogs von Eltern besonderer Kinder” gibt es nicht mehr. Nun ja, ich komme ja auch nicht zum Schreiben.
    Viel Erfolg weiterhin bei diesem Blog (und vor allem auch bei dem sontigem Engagement)

    Antwort
  6. Das ist mal ein gut zu lesender Post, mein Dank. Muss man sich nochmal in Ruhe durchlesen. Generell finde ich den Blog leicht zu verstehen und bequem zu lesen.

    Antwort

  7. politgirl

    8. Mai 2012

    Thank you for the compliment, that I am very pleased. LG Doreen

    Antwort
  8. Und plötzlich folgt Doreen Kröber dem Kids in Balance e.V. auf twitter. K.A., wer sie ist, aber es gibt einen Link zu diesem Blog :-) Schon weiß ich ein wenig mehr. Super! Auf twitter zurückfolgen werde ich nicht, dazu sind es zu viele tweets pro Tag, schaffe ich nicht zu lesen. Aber dieses Blog kralle ich mir!
    Und falls von denen, die hier lesen, jemand Lust auf ein Treffen im real life hat… Einfach bei google “Kids in Balance e.V.” + “facebook” eingeben, da stehen Zeit und Ort vom Tag der offenen Türen. Wir laden herzlich ein.

    Antwort

  9. Horst-D.Winzler

    13. Juni 2012

    Lediglich auf Grund einer IP eine Hausdurchsuchung anzuordnen, ist schwer nachzuvollziehen. Es können sich Lesefehler etc einschleichen. Wenn also die Staatsmacht Beamte losschickt, gehört der zugehörige DSLAM sowie der betreffende Port dazu. Damit ist der Anschluß zu der betreffenden Zeit eindeutig identifiziert. Alles andere gehört auf die Schiene Zufallstreffer. So wie das offensichtlich gelaufen ist, müßte der verantwortliche Staatsanwalt für die Kosten der Aktion geradestehen.

    Antwort

  10. Fabian

    21. Juni 2012

    Hey Doreen,
    Ich habe gerade über Heise deinen Blog gefunden (der Durchsuchungsbefehl), und glaube mir, mit Autismus ist es in Niedersachsen auch nicht einfacher :/ Wir haben es mittlerweile hinbekommen, dass die Schulleitung vom Land praktisch was auf den Deckel bekommen hat von wegen Nachteilsausgleich, ich mach’ drei Kreuze, wenn ich aus dem Irrenhaus raus bin. Und dann geht’s erst richtig los mit Ärger bei der Jobsuche, weil die Schule in Bezug auf mangelnde mündliche Beteiligung zu lange nicht reagiert hat :(

    Antwort
  11. Hallo, Doreen, ich bin Mutter eines elfjährigen Jungen mit Asperger-Syndrom.
    Zur Zeit bekommt er Einzelunterricht, weil der Schulversuch im November nicht gelungen ist.Schulpscychologie und Jugendamt nötgen uns zur einer Förderschule.
    Gibt es in der Senatsverwaltung eine Stelle, die helfen kann.Oder an wen könnte ich mich noch wenden? Haben die Empfehlungen des Beirats von heute Rechtskraft?
    Danke im Voraus
    Lina

    Antwort

  12. Frank Heldt

    24. Februar 2013

    Hallo Lina,

    die Empfehlungen des Beirats sind leider von “Rechtskraft” noch weit entfernt, Monate um nicht zu sagen Jahre.

    Bitte wende Dich idealerweise direkt per eMail an Doreen, es müssen ja nicht unbedingt persönliche Daten und Namen online auftauchen. Wir helfen Dir dann gern weiter. Info über den Bezirk, die Schule, an der der Schulversuch erfolgte, Info darüber, wo Dein Sohn zuvor beschult wurde, mit wem wurde bereits bereits alles gesprochen (KJPD, Autismus Deutschland, Ambulanzlehrer?) -> liegt die Diagnose über den sonderpädagogischen Förderbedarf Autismus bereits schriftlich vor?

    Gab es für Termine/Gespräch Zeugen Deinerseits, wurden (Gedächtnis-)Protokolle angefertigt?

    Soviele Infos wir möglich per Mail an Doreen, wir kontaktieren Dich dann per eMail!

    LG

    Frank

    Antwort

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.

Schließe dich 45 Followern an

%d Bloggern gefällt das: