Das Grauen wird Schulleiter in Lichtenberg

Gepostet am Aktualisiert am


Vor knapp 2 Wochen erhielt ich über das Netzwerk Förderkinder die Anfrage ob ich denn wüßte, dass dieser im Artikel genannter Schulleiter zu uns nach Lichtenberg kommt, in die Adam Ries Grundschule.

Nö, ich kann ja nicht alles wissen. Sofort ging ich auf Recherche und fand 2 Artikel im Wochenblatt, einmal von Januar und März 2010.  Berliner Woche

Die Artikel habe ich dann flugs in den Umlauf gebracht, versuchte Kontakt zu den Elternvertreterinnen der Lindenhof Grundschule und der Adam Ries Grundschule herzustellen was mir auch glückte.

Eine Anfrage an die Senatsverwaltung, Außenstelle Lichtenberg, blieb bis heute unbeantwortet. Ich wollte ja nur wissen, ob dieser Schulleiter wirklich zu uns kommt.

Wenn das, was mir angetragen wurde stimmt, dann hat dieser Schulleiter nichts mehr an irgendeiner Schule zu suchen und schon gar nicht an der Adam Ries Grundschule an der 4 Kleinklassen für Autisten vor 3 Jahren eingerichtet worden sind.

Die GEV Sprecherin der Adam Ries Grundschule bezweifelt die Vorwürfe und will die Elternschaft der Schule nicht über die Zeitungsartikel unterrichten. Es gab bereits ein Gespräch mit dem neuen Schulleiter und er wäre so nett, hätte sich selbst angezeigt bei der Senatsverwaltung und gegen die Hälfte der Lehrer an der Lindenhof Grundschule wären Dienstaufsichtsbeschwerden eingeleitet worden – nach meinen sehr zuverlässigen Recherchen entspricht das nicht den Tatsachen! Viele der Lehrer haben einen Umsetzungsantrag gestellt, weil sie es dort nicht mehr ausgehalten haben, dabei ist dieser Schulleiter erst zum Schuljahr 2009/2010 dort gelandet. Vorher war er an der Bobethal Schule, die wurde geschlossen. Dort gab es ebenfalls massive Probleme und Dienstaufsichtsbeschwerden gegen diesen Schulleiter.

Ich werde das sehr genau beobachten, notfalls drücke ich jedem Elternteil an dieser Schule die Artikel in die Hand! Als stellv. Vorsitzende des Bezirkselternausschuss habe ich nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht hinzuschauen.

Opfer spricht

Psychoterror an Berliner Grundschule

08. April 2010 20.01 Uhr, Thore Schröder/Yvonne Beister

Der Direktor den Lindenhof-Grundschule soll Schüler beleidigt und massiv unter Druck gesetzt haben.

Schwere Vorwürfe gegen den ehemaligen Direktor der Lindenhof-Grundschule in Schöneberg. Der Schulleiter Hans S. (55) soll Grundschüler im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren über mehrere Monate beschimpft, schikaniert und in Einzelfällen sogar geschlagen haben. Durch eine Anfrage im Bezirksparlament Tempelhof-Schönberg wurden die Vorfälle des Psychoterrors bekannt.

Martina Rade, Abgeordnete der Grünen und Schulausschuss-Vorsitzende, zur B.Z.: „Im September letzten Jahres wurde mir von betroffenen Eltern erstmals erklärt, dass der Schulleiter einen farbigen Jungen als ‚black man’ bezeichnet habe. Auch Mitschüler soll er verunglimpft haben.“ Dabei sollen die Beschimpfungen „Dummkopf“ und „Hohlkopf“ gefallen sein. Danach kam es nach Berichten mehrerer Schüler zu alltäglichen Beleidigungen und Bedrohungen.

Als Opfer von Hans S. fühlt sich der Fünftklässler Tom E.* Der 11-jährige Junge sagt aus, dass der Direktor häufig im Klassenzimmer grundlos gebrüllt habe. „Ich habe jedes Mal gezittert. In der Pause haben die anderen Kinder geweint“, sagt Tom in Begeleitung seiner Mutter. Statt Mathe und Erdkunde zu unterrichten, soll Hans S. die Kinder sogar einmal zum Saubermachen in sein Büro befohlen haben. Im Januar dieses Jahres eskalierte die Lage.

Hans S. soll in mehreren Fällen Kinder geschlagen haben. „Als meinem Freund ein Stück Kreide abgebrochen ist, hat er ihn am Kopf aus dem Klassenzimmer gezerrt“, erklärt Tom E Auch von einer Kopfnuss ist die Rede.

Nachdem ihr Kind erneut beschimpft worden war, legte die Mutter von Tom eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Schulleiter Hans S. ein. Daraufhin erschien der zuständige Schulrat an der Lindenhof-Grundschule und soll mehrere Grundschüler in Einzelgesprächen regelrecht verhört haben. Tom E.: „Er hat mich und einen Freund in ein Zimmer gebracht, die Tür verschlossen und über unsere Eltern ausgefragt.“ Auch die Lehrer reagierten auf die Vorgänge – sieben von 19 Kollegen wollten die Schule verlassen! Der Schulrat wiegelte ab, erklärte, der Direktor habe die Kinder doch nur „getätschelt“.

Als die Schulausschuss-Vorsitzende, Martina Rade, die Vorfälle im März ins Parlament einbrachte, hatte es bereits Konsequenzen gegeben. Schulleiter Hans S. und Schulrat Helmut R. baten um ihre Versetzung. Freiwillig? Wie die B.Z. aus dem Bezirksamt erfuhr, sind beide ihrer Zwangsversetzung zuvorgekommen.

Die Senatsschulverwaltung gibt sich zugeknöpft. Zu „Personalangelegenheiten“ äußere man sich nicht, so der Sprecher von Schulsenator Zöllner

*Name von der Redaktion geändert

 

Hier ein Artikel aus dem Tagesspiegel: http://www.tagesspiegel.de/berlin/schule/aufregung-um-neuen-leiter-an-lichtenberger-schule/1788792.html

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