Part II, fehlende Kinderärzte im Wohngebiet

Gepostet am Aktualisiert am


Am 16. 08. 2010 hatten wir einen regulären Termin beim Pneumologen vom Teenie, der nur ungläubig den Kopf schüttelte als wir ihm die Geschichte erzählten.

Selbstverständlich können wir jederzeit vorbeikommen, keine Frage und sehr gerne sogar. Das Cortisonspray wurde in der Dosierung auf das 4fache erhöht.

Da ich meine Ohren überall habe, wenn wir im Wartesaal sitzen schnappte ich die Information auf, dass die Kinderärztin nicht wieder kommen wird.

Am 17.08. 2010 rief ich bei der Hotline des Ärztehauses erneut an, die mir diese Auskunft bestätigten. Wann ein neuer Kinderarzt kommt wissen sie nicht.

Dann recherchierte ich, dass im gesamten Wohngebiet kein Kinderarzt praktiziert und somit 3500 Kids nicht wohnortnah versorgt werden können.  Die nächste Kinderarztpraxis ist in 30 Minuten mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen und ist vom Patientenstamm hoffnungslos überfüllt.

Da ich das als eine große Schweinerei empfinde habe ich den BVV Vorsteher angerufen und ihm das Problem geschildert, den Zustand empfindet er ebenfalls als nicht tragbar, er ist  auch der Vorsitzende des Kiezvereines hier bei uns im Wohngebiet.

Dann telefonierte ich mit dem Journalisten vom Wochenblatt und wir verabredeten uns für den nächsten Tag. Zum Schluß informierte ich noch den Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses der BVV und der Kollege wollte sich auch gleich mit mir treffen, was bei mir so kurzfristig nicht möglich ist in den Ferien. Alles in allem große Hilfsbereitschaft, denn es ging jetzt nicht mehr um meine Kinder sondern um viele andere………

18.8. 2010 war das Gespräch mit dem Journalisten sowie  im Anschluß ein Telefonat mit dem Ausschussvorsitzenden, der mich und die Kids zu einem Eis einladen wollte, aber ich hatte keine Zeit irgendwo hin zu fahren.

Alle versprachen Recherchen und Aufklärung des Problemes.

Am frühen Nachmittag klingelte erneut mein Telefon und der Stadtrat für Gesundheit war dran. Huch!

Das Gespräch war sehr aufschlußreich, würde aber hier zu weit führen.Zuteilung durch die Kassenärztliche Vereinigung sage ich nur.

Er hat mir einen Kinderarzt benannt, der die Kids behandeln würde und auch sehr kompetent sei. Der Kollege ist allerdings 45 Minuten mit den Öffis von uns entfernt, aber die Bemühungen zu helfen zählen letztlich.

Ich hätte ihn doch gleich anrufen können, auf diese Idee bin ich allerdings nicht gekommen, werde aber versuchen beim nächsten Problem das im Hinterkopf zu behalten. Er hat mit dem ärztlichen Direktor des Ärztehauses telefoniert, 2 neue Kinderärzte sind ab Oktober da und das Gerücht über die Kündigung der alten Kinderärztin konnte nicht bestätigt werden.

Die Geschichte mit der Abweisung vom Teeniekind war ihm nicht bekannt, aber ich sollte den ärztlichen Direktor informieren.

Das werde ich tun, muss ich ja nur den Link zum Blog rüberschicken:-)

Am 19.08. 2010 mussten wir in die Apotheke im Ärztehaus die Medis von Paula abholen und demzufolge kamen wir am Tresen des Kinderartzes vorbei.

Am 18. 08.  2010 am späten Nachmittag erhielten  die Schwestern Besuch vom ärztlichen Direktor und noch einem hohem Mitarbeiter. Sie wurden über die Sachlage informiert, mit den neuen Ärzten usw. Auch wurde ein Schild – 17 TAGE später– platziert auf dem steht, bis wann die Kinderärztin erkrankt sei vorläufig – bis 03. 09. 2010

Hätte ich nicht dieses kleine Beben verursacht, würden alle bestimmt noch im Dunkeln tapsen.

Jetzt können wir wetten: Kommt die Kinderärztin (die ich richtig Klasse und gut finde) wieder oder nicht?

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