Part III:Erster Termin der AG,der Miniausgabe

Gepostet am Aktualisiert am


Erster Termin der AG,der Miniausgabe

Verfasst von: politgirl Am: 13. April 2011

5 Schulleiterinnen von Förderzentren, 1 Mitglied des Personalrates, 2 Mitarbeiter der Außenstelle der Senatsverwaltung, 3 Mitarbeiter des Schulamtes sowie meine Person.

So sah die Zusammensetzung der AG Inklusion, einberufen durch die Schulstadträtin aus.

Sie selbst war nicht persönlich anwesend, damit wird für mich die (Un)Wertigkeit der AG völlig klar. Vielleicht hat sie schon aufgegeben,weil sie nicht mehr ab Herbst Stadträtin ist? Ich finde es respektlos, selbst wenn sie nicht persönlich kommen kann, so gibt es immer noch die Möglichkeiten einer Telefonkonferenz oder eines Streams um wenigstens Grußworte zu übermitteln. Digitales Zeitalter, Medienzeitalter, alles Fremdwörter.

Die Zusammenkunft und der Austausch dauerte knapp 3 Stunden, es war ein wirkliche gute Atmosphäre und lecker Schoki gab es ebenfalls;-)

Ich führte aber vor Beginn der Zusammenkunft noch ein Gespräch mit der Amtsleiterin, sie konnte sich schon denken, dass ich sehr unzufrieden über die spärliche Besetzung der AG bin. Es gab dann eine Einigung, sonst hätte ich nach 5 Minuten die Sitzung demonstrativ verlassen. (Das habe ich ihr aber nicht gesagt,weil ich niemanden erpresse.)

Ich: „Betrachten wir es als Ausgangsbasis zum Hochwachsen und Breitwachsen der AG?“ Sie: „Eine gute Idee.“

Inhaltlich war es ziemlich anstrengend, weil die überwiegende Mehrzahl der anwesenden ein paar „neue“ Begrifflichkeiten nicht verstanden hatten, wie z.B. was ist eine inklusive Schwerpunktschule bzw. was soll eine inklusive Schwerpunktschule sein. Also ich weiss das und bin kein Schulleiter.

Warum eigentlich nicht? Weshalb arbeite ich eigentlich nicht in einer Schule oder einer Bildungsbehörde stundenweise?

Fazit: Zur nächsten AG Sitzung soll der teilnehmende Kreis ziemlich erweitert werden: Eltern von behinderten Kindern, Behindertenbeauftragte, KJPD, KJGD, Jugendamt, Mitglieder des Bildungsausschusses und selbstverständlich erwarten wir die Anwesenheit der Schulstadträtin, alles andere macht keinen Sinn.

Aus dem Pool werden dann Unterarbeitsgruppen gebildet, die dann einzelne Themen bearbeiten, wie Inklusion in Lichtenberg ausgestaltet werden soll. Leider  gab es gestern noch kein Zeitfenster bis wann der Teilplan Inklusion des SEP fertig sein soll. (Ich habe das anders in Erinnerung und das liegt auch auf meinem Rechner.)

Wisst ihr was ich denke? Die Handlungsplanung ist falsch, total falsch.

Wer mir sagen kann, was ich falsch finde, dem gebe ich einen Kaffee aus. Echt.


Eltern, deren Kinder in Lichtenberg zur Schule gehen mit sonderp. Förderbedarf dürfen sich gerne bei mir melden für die Teilnahme an der AG.

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Ein Kommentar zu „Part III:Erster Termin der AG,der Miniausgabe

    Claudia Spieckermann sagte:
    27. April 2011 um 5:30 pm

    1 |
    13. April 2011 um 8:10 pm

    Liebe Doreen!
    erst mal Glückwunsch und großes Kompliment. Hast es (mal wieder) geschafft, die Verantwortlichen an die gesetzl. Erfordernisse zu erinnern und in die Arbeitm zu zwingen. Klasse! Interessant finde ich es aber auch immer wieder, dass a) erst jemand „unbedarftes“, von außen kommen muss, um sie auf ihre Pflichten hinzuweisen und noch viel mehr, dass es immer wieder möglich ist, sich trotz allem jemand wie die Schulstadträtin rausziehen kann/darf und es scheint außer uns niemand verwunderlich zu finden. Ich erlebe dieses Verhalten auch im Rahmen der ebenfalls schriftl. verankerten Kooperationsvereinbarung zwischen Schule und Jugendhilfe. Da ist z.B. in den Verträgen von einem jährlich durchzuführenden Wirksamkeitsdialog unter Teilnahme der Schulleitung, Schulsozialarbeiter, einem Vertreter seines Trägers sowie einem Vertreter des JA die Rede. Wer war noch nie anwesend? … Wenn ihr das zu popelig ist, gut, könnte ich vielleicht noch verstehen, aber sich auch in der AG Schulsozialarbeit des Bezirks im Rahmen der AG§78 so überhaupt gar nicht, aber auch nicht mal im Ansatz, punktuell blicken zu lassen, mit der Begründung, das gehört nicht zum Arbeitbereich (Da hatte ihr und sein Vorgänger Hr. Mohr ´ne vollkommen andere Haltung), dafür finde ich keine Worte, nur riesigen Ärger, Wut und absolutes Unverständnis.
    Naja, hoffe bloß, meine Kraft und die der anderen kann zumindest immer wieder aufgefüllt werden.
    In diesem Sinne Dir alles Liebe und viiiel Kraft, Geduld und Spucke für uns alle!
    Gruß Claudia Spieckermann
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