LEAK: Brief Grundschule am Fließtal an Senatorin Scheeres – 0 Schulhelfer an Bord!!!

Gepostet am Aktualisiert am


Heute präsentiere ich einen Brief der GEV der Grundschule am Fließtal, gerichtet an die Bildungssenatorin Frau Scheeres.

An die Geschichte, von unabsichtlichem Vergessen der Bearbeitung des Antrages usw. durch die Senatsverwaltung für Bildung glaubt ja nun niemand mehr, oder?

Eure Doreen

Zunächst der Elternbrief von der Vorsitzenden der GEV, aus datenschutzrechtlichen Gründen, habe ich einige Stellen weg gelassen bzw. durch XXX ersetzt.

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28.8. 2013

Liebe Elternvertreterinnen, liebe Elternvertreter,

ich wende mich heute schon einmal als Vorsitzende der GEV an Sie. XXXXX.  Gerne können Sie diese Mail an die neuen EVs (soweit bekannt) und an betroffene / interessierte Eltern weiterleiten. Je mehr Eltern in Aktion treten desto besser!

 Vielleicht haben Sie schon vernommen, dass folgendes Problem vorliegt: die Grundschule am Fließtal hat durch einen fatalen Fehler im Schulamt    K E I N E   Schulhelferstunden genehmigt bekommen. Das bedeutet, dass Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf, die unsere Schule besuchen, nicht mehr uneingeschränkt am Schulleben teilnehmen können, bzw die zuständigen Lehrer dermaßen überfordert sind, dass sie bereits nach der 4. Schulwoche „auf dem Zahnfleisch“ gehen! Die Schulhelfer werden dringend benötigt, um Kinder mit Behinderungen zu unterstützen, sei es, sie durch den Schultag zu geleiten (z.B. Orientierung im Schulhaus), die sehbehinderten Kinder beim Lesen zu unterstützen, dem zuckerkranken Kind bei der Bewältigung der Gesundheitsüberwachung zu helfen oder den körperbehinderten Kindern die Teilnahme am Pausengeschenen bzw Sportunterricht zu ermöglichen. Ich finde es beachtlich, wie sich unsere Lehrer dafür einsetzten, dass diesen Kindern ein Schulalltag ermöglicht wird, aber es ist nicht Sinn der Sache, dass sie ihre freien Stunden opfern müssen, um Einzelne zu betreuen. Das soll nicht falsch verstanden werden: es ist super toll, dass sie diese Aufgabe übernehmen, aber dafür sind die Schulhelfer zuständig!

Wir brauchen Schulhelferstunden!

Bitte bedenken Sie, dass von dieser Situation nicht nur die Kinder mit  sonderpädagogischem Förderbedarf betroffen sind, sondern auch alle Kinder, die die Klassen mit ihnen teilen!

Den genauen Sachverhalt hat  FrauXXXX noch einmal zusammengefasst und schriftlich festgehalten. Sie ist selber eine betroffene Mutter und hat bisher alles Erdenkliche in Bewegung gesetzt (PDF-Datei) GEV Kinder ohne Schulhelfer

Bitte unterstützen Sie die GEV, indem Sie „auf höherer Ebene“ auf dieses gravierende Problem aufmerksam machen. Wir sind vor der Wahl in einer „sensiblen politischen Phase“ und vielleicht ist das genau der richtige Moment, um an Politiker heranzutreten. Frau Gramberg-Peklivanas hat einige Adressen zusammengestellt, damit Sie nicht lange suchen müssen (nur eine Auswahl, keine Gewichtung!, keine Garantie der Vollständigkeit!)

Der zweite Anhang ist ein Brief an Schulsenatorin Scheeres, der auch noch einmal den Sachverhalt schildert. Auch diesen können Sie gerne in vielfacher Ausführung abschicken. Er ist als doc-Dokument beigefügt, so dass er ggf von Ihnen verändert werden kann.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an mich, an Frau XXX oder an betroffene Eltern.

XXXXX

Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit und würde mich freuen, wenn wir gemeinsam etwas erreichen könnten, um für die Kinder und die Lehrer diese ungewöhnlich anstrengende Zeit abzuschließen.

Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

 M

it freundlichen Grüßen

XXXX

(Vorsitzende GEV)

+++++++++++++++++++++++++++

Sehr geehrte Frau Senatorin,

wir, Eltern von Schülern der Grundschule am Fließtal, wenden uns an Sie mit der Bitte um Hilfe. Wir haben kürzlich erfahren, dass es in diesem Jahr keine Schulhelferstunden für die Unterstützung der Kinder unserer Schule mit sonderpädagogischem Förderbedarf mehr geben wird, obwohl dies dringend erforderlich ist.

Der zeitgerecht auf den Weg gebrachte und korrekt gestellte Antrag für die Bewilligung von Schulhelferstunden der Schuldirektorin soll aus rein formellen Gründen abgelehnt worden sein. Die zuständige Koordinatorin hat wohl einige Dinge zu spät weitergeleitet. Im Ergebnis dürfte jedoch niemand bestreiten wollen, dass die Kinder, die weiterhin lernen möchten und Unterstützung brauchen und insbesondere als Schulanfänger ja integriert werden sollen, nicht die Leidtragenden solcher formellen Missgeschicke sein dürfen.

Mittlerweile soll unsere Schule zwar nun doch noch 15 Stunden für 3 Kinder bekommen. Ein entsprechender schriftlicher Bescheid liegt jedoch zum einen nicht vor, so dass die „tandem BQG, gemeinnützige Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft mbH“, die die Schulhelfer stellt, keine Schulhelfer an unsere Schule schickt ! Zum anderen decken 15 Stunden bei weitem nicht den wohl nach Maßgabe von I. 4. der Verwaltungsvorschrift Schule Nr. 7/2011 zu bestimmenden Bedarf. Wir haben 3 autistische Kinder, wovon einer Hilfe vom Autistenverein direkt bekommt, 1 Diabeteskind, 2 sehbehinderte Kinder wovon einer noch körperliche Beeinträchtigungen hat und ein körperlich behindertes Kind, das Schulanfängerin ist. Sie braucht unter anderem in den Pausen Begleitung und kann auch am Sportunterricht nicht allein teilnehmen. 15 Stunden – gedacht für die 2 sehbehinderten Kinder und das körperlich behinderte Kind – sind vor dem geschilderten Hintergrund völlig unzureichend.

Momentan teilen sich die Lehrkräfte auf, um diese betroffenen Kinder im Unterricht zu begleiten und zu unterstützen. Es dürfte offensichtlich sein, dass dies mit Blick auf die damit verbundenen Belastungen keine Lösung von Dauer sein kann. Auch die Idee, andere Kindern sollten betroffenen Kinder helfen, übersieht, dass damit regelmäßig eine Überforderung insbesondere der jüngeren Schulkinder einhergeht.

Frau Schlosser-Fischer, die Koordinatorin für Schulhelfer, teilte uns Eltern mit, dass über die nachträglich in Aussicht gestellten Stunden unmittelbar durch die Senatsbildungsverwaltung entschieden würde. Wir richten uns daher an Sie, damit noch in diesem Halbjahr Zustände in der Schule einkehren, die dem im Schulgesetz (vgl. § 36 Abs. 1 Satz 2 SchulG, siehe auch § 2 Abs. 1 SopädVO) betonten Anspruch der betroffenen Schüler „auf besondere Förderung im Rahmen schulischer Bildung, Erzziehung und Betreuung“ auch in Hinblick auf die schulergänzenden Maßnahmen entsprechen.

Sie sind herzlich eingeladen, sich den Unterricht in unserer Schule und die Kinder, um die es sich dreht, anzusehen. Hier sind Menschen betroffen, die es schon außerhalb der Schule nicht leicht haben. Zu helfen, ihr Recht auf Bildung und Erziehung (vgl. Art. 20 Abs. 1 VvB, § 2 SchulG) zu sichern, dürfte auch für Sie, Frau Senatorin, eine Selbstverständlichkeit sein !

GEV Brief Schulsenatorin

+++++++++++

Der Brief und die Erläuterungen im PDF Dokument gingen u.a. an folgende Adressen:

Ab hier folgen die Adressen:

Schulsenatorin

Sandra Scheeres
Telefon:
030/23 252 295
E-Mail: sandra.scheeres@spd.parlament-berlin.de

CDU

Bezirksbürgermeister Frank Balzer

Jürn Jakob Schultze-Berndt

Niederkirchnerstraße 5

10117 Berlin

Tel.: (030) 23 25 – 28 39

Fax: (030) 23 25 – 27 19

Katrin Schulzte-Berndt

Stadträtin für Schule Bildung und Kultur

Rathaus Reinickendorf

Außenstelle:

Buddestr. 21, 13507 Berlin

Telefon 90 2 94 – 22 90

Telefax 90 2 94 – 56 54

 

SPD

c/o SPD Reinickendorf

Waidmannsluster Damm 149
13469 Berlin
Tel.:     030 4117036
Fax:     030 4146727
E-Mail:      xxxx
Jörg Strödter: Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin, Direktkandidat der SPD in Reinickendorf zur Bundestagswahl 2013

Kreisbüro Reinickendorf 
Petra Wolf
Waidmannsluster Damm 149
13469 Berlin
Tel.: 411 70 36
Fax: 414 67 27
Montag, Dienstag & Freitag 14-18 Uhr
E-Mail: xxx
Internet: www.spd-reinickendorf.de/

Reinickendorf 
Stellvertretender Bezirksbürgermeister Andreas Höhne
Leiter der Abteilung  Abteilung Jugend, Familie und Soziales

Bezirksstadtrat Uwe Brockhausen

Leiter der Abteilung Wirtschaft, Gesundheit und Bürgerdienste

Die Grünen

Marianne Burkert-Eulitz

Sprecherin für Familie, Jugend und Kinder

FDP

Vorsitzende für Ortteil Hermsdorf und Tegel 
Margit Klar
Falkentaler Steig 34
13467 Berlin
Telefon: 030-21230640

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3 Kommentare zu „LEAK: Brief Grundschule am Fließtal an Senatorin Scheeres – 0 Schulhelfer an Bord!!!

    steloblog sagte:
    10. Oktober 2013 um 8:22 pm

    Was hat denn die Senatorin geantwortet?
    VG
    S

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      Grummelndes Huinkebein sagte:
      3. November 2013 um 12:10 pm

      willst du nicht wissen

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        politgirl sagte:
        3. November 2013 um 12:15 pm

        Sehr geehrter Herr Gläser ,
        vielen Dank für die qualifizierte Antwort.

        Kröber

        Gefällt mir

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