Eklat. Sitzungsabbruch im Landeselternausschuss Schule Berlin

Gepostet am Aktualisiert am


Bei mir macht sich mehr als Fassungslosigkeit breit.
Ich bin seit 7 Jahren Mitglied in diesem Gremium und ich habe viel dort erlebt, leider auch von der negativsten Seite von der sich ein Mensch zeigen kann.
Aber das, was gestern Abend sich zugetragen hat – gab es noch nie. 
Die Sitzung wurde gestern per Beschluss, ca. 5 Minuten nach dem Beschluss (Eilantrag) die Sitzung um 23.00 Uhr zu beenden.
Ein Auszug aus einer Mail von meinem Kollegen zum Vorfall, dann muss ich nicht nach den richtigen Worten suchen:
..“ nach der Pause wurde die Stimmung, sehr schnell sehr geladen:
Eigentlich war geplant, einen kurzen, inhaltlichen Antrag aus Steglitz (Thema Stundenausfall) zuerst schnell zu behandeln, um dann die Bestätigung der Sprecher (der AG Inklusion) durchzuführen – einzeln, getrennte Wahlgänge.
Kurze, heftige Wortbeiträge/Diskussionen (seitens des Ex Vorsitzenden samt bekannte Groupies) zur Planung der nächsten (Sonder?-)Sitzung, dem Sitzungsverlauf, der (Nicht-)Zulassung von (Tagesordnungs-)Anträgen wechselten die Richtung im Raum. (Der Tonfall und die Lautstärke nahmen kontinuierlich zu.)
Plötzlicher Einwurf von einem Mitglied, es stünde eine Reinigungskraft draußen, die den Sitzungssaal reinigen wollte, ab 23:00 Uhr. (Die Nummer war wirklich schräg, denn darauf mussten wir noch nie Rücksicht nehmen im Roten Rathaus.)
Daraufhin wurde der Antrag auf Beendigung der Sitzung um 23. 00 Uhr gegen 22:45 Uhr gestellt, bekannte Person wurde noch wütender und lauter und äußerte das man die Sitzung ja dann gleich beenden könnte!
Die Vorsitzende ließ den Antrag abstimmen. Er wurde beschlossen, Schluss um 23.00 Uhr,  und der Ex Vorsitzende wurde erneut laut, dann wurde gebrüllt, aber so richtig.
Der ehemalige Vorsitzende wiederholte seine Aussage “ dann machen wir doch gleich Schluss“
Dann wurde die Vorsitzende auch laut um sich Gehör zu verschaffen, G. wurde noch lauter und der ein anderer Kollege ging nun auf G. los und bat ihn endlich damit aufzuhören, da er in jeder Sitzung diese Show abzieht, G. (samt Groupies) pammpten lautstark postwendend zurück.
Keine 3 Minuten später kam von einem anderen Mitglied der Antrag zur Geschäftsordnung, die Sitzung aufgrund der Entwicklung der Wortbeiträge SOFORT abzubrechen und zu beenden , eine Für- und eine Gegenrede, Antrag wurde angenommen, Sitzung kurz ca. 22:52 beendet.“
Meine Prognose: Wir werden in den Landeselternausschuss Schule Berlin, keine Ruhe rein bekommen, es wird aus Gründen sogar noch schlimmer werden.
Eure Doreen
P.S. Mein nächster Beitrag wird von der Manipulation eines Einzelnen handeln, der versucht seinen „Status“ zu retten und dabei bislang uninteressierte und nicht agierende Menschen einbezieht, u.a. einen Träger der Jugendberufshilfe der zugleich Zuwendungsträger u.a. vom Senat und der EU ist sowie einen Kinderpflegedienstinhaber, um eine für sich günstige Stimmenmehrheit zu sichern.  #Shame on

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inklusion-an-berliner-schulen.de

inklusive-schule-in-berlin.de

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17 Kommentare zu „Eklat. Sitzungsabbruch im Landeselternausschuss Schule Berlin

    Holm sagte:
    26. Oktober 2013 um 5:31 pm

    Egomanen…in so einem Gremium…well, so what
    Da fällt mir ein alter Spruch von der Armee ein:
    Wer anfängt zu brüllen, hört auf zu denken!

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      politgirl sagte:
      27. Oktober 2013 um 8:04 am

      Leider ist das kein Einzelfall, in jeder Sitzung wird sehr laut argumentiert, immer von den selben Personen. LG Doreen

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    G. Peiritsch sagte:
    28. Oktober 2013 um 4:37 am

    Hallo Doreen, solange im Ausschuss ein Teil der Mit- und Nichtmitglieder wie oben „Argumentiert“ und objektiv berichtet, wird es Empörung darüber geben. PS:Sollte mich überraschen, wenn Du diese Zeilen zulässt.
    Der Ehemalige – Ja, shame on.

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      Batman sagte:
      28. Oktober 2013 um 6:41 am

      Gerüchteweise gibt es im LEA Personen, die aufgrund des Sinkens ihres Ansehens bei den Mitgliedern nun dazu übergehen, Nichtmitglieder zur Stärkung ihrer Position mit zu den Sitzungen zu schleppen. Darüber darf es objektiv Empörung geben.

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    Gast/ ehemaliges LEA Mitglied sagte:
    28. Oktober 2013 um 6:50 am

    Ich bitte den Ehemaligen über das eigene Verhalten einmal nachzudenken. Es gibt genug Stimmen aus Sicht ehemaliger LEA Mitglieder, die aus Gründen nicht mehr dazu bewegen sind für das Gremium tätig zu werden, wenn ein Einzelner versucht mit einer Antragsflut seine Sicht dem Gremium aufzudrücken. Drohungen, die gemacht werden, sollten schleunigst zurückgenommen werden, denn es gibt immer noch die Verfassung, die Meinungsfreiheit garantiert. Dies sollte dem Ehemaligen bekannt sein.

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    Heike Heldt sagte:
    28. Oktober 2013 um 6:51 am

    Was ich wesentlich beschämender finde ist die Tatsache, dass es der Herr Peiritsch nötig hat mit einer auserwählten Gruppe in Erscheinung zu treten, die teilweise NIE im LEA gesehen wurden und auch wie ja bekannt teils politisch aktiv oder entsprechende Gehaltsempfänger sind. Diese Gruppe sich zu nutzen zu machen um in einer „Wahl“ für den Sprecher der AG bestätigt zu werden aus Angst ohne diese nicht „gewählt“ zu werden. Das zeigt in meinen Augen, wer es nötig hat muss wohl zu solchen äußerst befremdlichen Mitteln greifen. War die Angst wirklich soo groß vor dem Misserfolg?

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    Stephan Rüger sagte:
    28. Oktober 2013 um 11:50 am

    Wenn es hier mit rechten Dingen zugeht, dann erscheint dieser Beitrag öffentlich.
    S.R.

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      politgirl sagte:
      28. Oktober 2013 um 1:46 pm

      Da in deinem Kommentar die Persönlichkeitsrechte eines Kindes verletzt werden,erfolgt keine Veröffentlichung.
      Sachorientierte Beiträge zum Thema des Artikels sind dagegen immer willkommen.
      Doreen

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        Stephan Rüger sagte:
        28. Oktober 2013 um 5:33 pm

        XXXXXX Text erneut gelöscht. Familienstreitigkeiten sind nicht das Thema dieses Blogs, da gibt es sicherlich andere Foren dafür.
        Doreen

        Viel Glück weiterhin mit der App von der ich hörte, vielleicht kann sie ja Vanessa und mein Stiefsohn auch nutzen, das würde mich freuen. Gr. S.R.

        Jeder kann die App haben und benutzen, der über ein Android 4.0 Gerät verfügt.
        Der Release dauert aber sicherlich noch 2 Wochen, solange sind wir in der BetaPhase.
        Doreen

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    Harald Berner sagte:
    28. Oktober 2013 um 12:26 pm

    Hallo Leute 28.10.2013
    Ohne zu wissen, was alles genau vorgefallen ist, finde ich diesen Kleinkrieg, der ja schon länger geht, wie jeden Krieg, destruktiv. Es gibt Schaden. Das ist das Wesen von Kriegen. Vielleicht könnten die Beteiligten ernsthaft überlegen in eine Art Mediation zu gehen, ist bei der Anzahl der beteiligten Personen schwierig, aber nicht unmöglich.
    Das was in letzter Zeit öffentlich ausgetragen wird, schadet dem Ansehen der Kombattanten und auch der Sache.

    Es wäre schön vom LEA und auch z. B. von der AG Inklusion wieder mehr konstruktives zu hören, da war z. B. die Stärke des Engagements beim Thema Inklusion oder die Schulessen-Debatte. Und auch dieses Blogs, wichtige, z. T. schwer zugängliche Informationen zu verbreiten und diese offen zu diskutieren.

    Auch wir müssen scheinbar noch viel lernen, um bereit zu sein für: INKLUSION – statt Exklusion!

    Das Wort zum Montag sprach

    Harald Berner
    Betriebsratsvorsitzender tandem SH (Schulhilfe)

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      politgirl sagte:
      28. Oktober 2013 um 12:54 pm

      Lieber Harald, schön von dir zu lesen und das dir mein Blog gefällt:) Dieser Konflikt, diese Auseinandersetzung wird nicht zu befrieden sein meine These. Im übrigen finde ich es befremdlich,dass ein Projekt von Tandem bzw. dessen Mitarbeiter sich in solche Schlammschlacht reinziehen lassen und in Unkenntnis der Gesamtsituation sich auf eine Seite stellen.

      LG Doreen

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    N.A. sagte:
    28. Oktober 2013 um 2:11 pm

    Der Nutzen einer Arbeitsgemeinschaft liegt in der Regel im koordinierten, also aufeinander abgestimmten und untereinander informativen Zusammenarbeiten und Zusammenwirken. Dazu werden die materiellen und immateriellen Wissen, Beziehungen usw. Ressourcen der Mitglieder gemeinsam genutzt. (http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsgemeinschaft)
    So arbeitete die AG Inklusion, bevor Herr P. immer mehr Alleingänge und teilweise auch unkoodinierte PM rausgab.
    Eine weitere Teamarbeit ist mit Herrn P. unter diesen Umständen sehr belastend.

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    Harald Berner sagte:
    28. Oktober 2013 um 2:28 pm

    Sehr geehrte Frau Kröber,
    ich biete zur professionelleren Verständigung ab jetzt das Sie.
    Woraus Sie nun meine Positionierung und zugunsten von wem sehen, verstehe ich selber nicht. Das genauere Lesen meines eigentlich simplen Textes hätte eine schnippische Anrede und die Zuschreibung Ihrerseits überflüssig gemacht. Das finde ich begrenzt witzig, klingt nach überkommenem 80ger Jahre Polit-Stil, Pseudo-Ironie und platt. Das könnten wir uns gerne sparen. So gut kennen wir uns ja nicht, so vertraut miteinander zu reden.

    Manchmal ist ein Kommentar von außen ja durchaus geeignet, eine Außenwahrnehmung wenigstens respektvoll zur Kenntnis zu nehmen. Sie sagen: „Dieser Konflikt, diese Auseinandersetzung wird nicht zu befrieden sein meine These.“ Was zu hinterfragen wäre.

    Inhaltlich habe ich genau das gesagt: Interesse an so einer „Schlammschlacht“ hätte ich nicht und fühlte mich in keinster Weise da hineingebogen, eher abgestoßen. Ich habe eine andere Sicht reingetragen (s. o.). Ich denke da ja ganz naiv – und entschuldigung, dass ich dazu Ihren Blog benutzte, hab meinen Block in der S-Bahn verloren – vielleicht ist Ihre These ja nicht das einzigmögliche Ende der Geschichte. Manchmal ist eine Einmischung von außen vielleicht sogar erwünscht. Meinetwegen kriege ich dafür dann auch erstmal auf die Mütze.
    Fragt sich nur wozu, wie gesagt.

    Aber: „Unterschätzung ist die Schwester der Überheblichkeit.“ (Das Wort zum Dienstag)

    SG
    Herr Berner
    (lassen wir tandem SH ruhig außen vor)

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      politgirl sagte:
      29. Oktober 2013 um 8:17 am

      Hallo Harald, weder habe ich dir eine Positionierung zu geschoben, noch habe ich das Tandem SH Projekt erwähnt. Ich weiss jetzt gar nicht so richtig was du gelesen hast bzw. in dem Text heraus lesen wolltest?

      Nun gut, einen erfolgreichen Dienstag wünsche ich auf jeden Fall.

      Doreen

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    Oberstrolch sagte:
    28. Oktober 2013 um 3:55 pm

    Hallo Frau Körber, ich würde gerne telefonieren – ist das möglich und wenn ja wie? Gruß

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    Harald Berner sagte:
    29. Oktober 2013 um 10:58 am

    „(…) finde ich es befremdlich,dass ein Projekt von Tandem bzw. dessen Mitarbeiter sich in solche Schlammschlacht reinziehen lassen und in Unkenntnis der Gesamtsituation sich auf eine Seite stellen.“ > Ihre Worte, was habe ich daran falsch verstanden?

    SG
    Herr Berner

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      politgirl sagte:
      30. Oktober 2013 um 10:45 am

      Nichts hast du daran falsch verstanden, ihr habt viele Projekte und du hast wahrscheinlich meine Bemerkungen auf dich bzw. die Schulhilfe bezogen.

      LG Doreen Kröber

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