Leak: PM des Landeselternausschuss Schule Berlin: Schluss mit Hü und Hott an Berliner Schulen

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Gestern wurden die geplanten Kürzungen im Bereich der Schulsozialarbeit im Rahmen der Haushaltsverhandlungen 2014/2015 bekannt gegeben.

Der Paritätische Wohlfahrtsverband Berlin reagierte sofort mit deiner Pressemitteilung: http://www.paritaet-berlin.de/themen-a-z/themen-a-z-detailansicht/article/land-berlin-streicht-jugendsozialarbeit-an-berliner-schulen-ab-2014.html und ich informierte dann die Mitglieder des Landeselternausschuss Schule Berlin.

Hintergrundinformationen zum Programm sind beim SPI Berlin zu finden:

„An dem durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft initiierten und aus Mittel des Berliner Landeshaushaltes und des Bildungs- und Teilhabepakets finanzierten Programm sind zum 01.08.2013 insgesamt 248 Berliner Schulen beteiligt: 56 Integrierte Sekundarschulen, 42 Förderzentren, 121 Grundschulen, 9 Gymnasien und 20 berufliche und zentralverwaltete Schulen.“

Von den 42 Förderzentren sind 9 bei mir im Bezirk, die von dem Programm profitieren.

Die Streichungen der Schulsozialarbeiterstellen entstehen, durch den Wegfall der Förderung durch den Bund – soweit ich das richtig verstanden habe.

Ihr dürft mich gerne mit mehr Infos versorgen.

Eure Doreen

Und: Gewollte Inklusion an den Berliner Schulen in absehbarer Zeit sieht anders aus!

 

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PM31-10-2013_Jugendsozialarbeit

Schluss mit Hü und Hott an Berliner Schulen


Ab Januar sollen 19 Stellen an Jugendsozialarbeit an Berliner Schulen gestrichen werden. Und die Kürzungen sollen im Jahr darauf weiter gehen. Der Landeselternausschuss ist entsetzt über diese Streichungen.

„Schluss mit dieser Hü und Hott Politik an Berliner Schulen!“ fordert die Vorsitzende Lieselotte Stockhausen-Doering: „Auf der einen Seite leistet sich Berlin zwei millionenschwere Brennpunktschulprogramme, auf der anderen zerstört es mit dieser Stellenstreichung gewachsene Strukturen an Schulen, die dringend diese Hilfe brauchen!“

Fest an einer Schule stationierte Sozialarbeiter unterstützen sowohl Schüler als auch Lehrer nicht nur in Konfliktsituationen und sind verlässliche Partner im Schulalltag.  Gerade wenn man erkannt hat, dass es Probleme an Schulen gibt, dass es Brennpunktschulen gibt, darf man doch diesen Schulen nicht dringend benötigte Hilfe wegnehmen.

„Warum soll man denn ein neues Hilfsprogramm auflegen, wenn es eigentlich verlässliche Partner für die Schüler gibt, die die Kinder bereits kennen, denen sie auch in Konfliktsituationen vertrauen?“

Das fragt sich der LEA und appelliert an die Abgeordneten diese Kürzungen zurückzunehmen.

 

Lieselotte Stockhausen-Doering

Vorsitzende des Landeselternausschusses Berlin (LEA)

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