Gastbeitrag: Die regionale Schulaufsicht im Bezirk Tempelhof-Schöneberg überschreitet ihre Kompetenzen?

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Ein Gastbeitrag aus Tempelhof -Schöneberg.

Eure Doreen

Die unendliche Geschichte…..

Das vermeintliche „Abtauchen“ der Senatorin Frau Scheres, scheint inzwischen Folgen bei Ihren Mitarbeitern auszulösen.

Keinerlei öffentliche Auftritte mehr, kaum Äußerungen zu den Vorkommnissen in der Berliner Schullandschaft. Weder im Bereich der „einstürzenden Neubauten“, noch zu den wieder einmal fehlenden Lehrer und Führungskräften im Bereich Schule.

Ein beispielloser Vorfall ereignete sich nun, oder sollte man lieber Schreiben: wieder einmal, in Tempelhof-Schöneberg:

 

Die schon seit langer Zeit unter- (man könnte auch gemeinerweise Schreiben FEHL-) besetzte Außenstelle der Schulaufsicht lässt den Geduldsfaden von Eltern reißen. Mehrfach wurde sich beschwert, Besserung wurde gelobt, geschehen ist bisher nicht viel, außer die nachfolgende Geschichte, die hoffentlich keine unendliche bleibt und leider der Wahrheit entspricht:

 

Eine Schulrätin, die bereits in einem anderen Stadtstaat tätig war, verstößt gegen geltendes Recht und missachtet den gesetzlichen Vertrauensschutz. Wir befinden uns also, in Tempelhof-Schöneberg, in einem rechtsfreien Raum (manche Spötter behaupten ja, das wäre nichts Neues und schon lange so!).

 

Folgender Sachverhalt:

 

Die Schulkonferenz einer Grundschule beschließt den Wechsel in der ergänzenden Betreuung zu einem „Freien Träger“. Das ist nach Schulgesetz ihr gutes Recht und wurde vom Schulträger auch befürwortet. Aus welchen Beweggründen auch immer, jedwede Äußerung hierzu wäre rein spekulativ, verweigert die zuständige Schulrätin diesen Wechsel.

Eltern, Lehrer und Schulleitung, sind sich jedoch einig und fassen in der Zeit vom Schuljahr 2010/11 bis 2013/14 insgesamt FÜNF Beschlüsse, die alle einstimmig den gleichen Tenor haben: Wir wechseln zu einem „Freien Träger“ in der ergänzenden Betreuung.

Sogar das Rechtsamt wurde bemüht, den Beschluss zu prüfen und bestätigte die RECHTMÄßIGKEIT.

Nur der Schulrätin passt dieser Beschluss nicht. Sie setzt Lehrer, Eltern, Erzieher und Schulleitung unter Druck, indem Sie diese gegeneinander ausspielt. Die Folgen sind absehbar.

Die Schulleitung (RektorIn, wie KonrektorIn) ist inzwischen erkrankt, das Kollegium gespalten, die Erzieher und Eltern verunsichert (Aussagen wie: die Erzieher werden arbeitslos und werden nicht übernommen, Kinder schlecht betreut etc.) und ebenso gespalten.

Die Schulrätin nahm nunmehr intensiven Kontakt zu den Eltern der ersten und zweiten Klassen auf und schaffte es, diese davon zu überzeugen, eine außerordentliche Gesamtelternvertretungs-Sitzung (GEV) zu diesem Thema einberufen zu lassen.

An dieser Sitzung nahm sie teil und es kam zu tumultartigen Ausbrüchen, da nach einer erneuten Abstimmung auf dieser Sitzung, eine knappe Mehrheit nunmehr gegen den Wechsel stimmte. Der Vorstand wies darauf hin, dass diese Entscheidung NICHT die GEV trifft, sondern die Schulkonferenz. Es kann nur eine Empfehlung abgegeben werden.

Kurzerhand wollte die Schulrätin dann die Schulkonferenz-Mitglieder neu wählen lassen. Daraufhin wurde Sitzung abgebrochen! Da es der Schulrätin nicht gelungen war, gegen alle Gremien, ihren Willen durchzusetzen, kam nunmehr der Ihr nächster Schachzug:

Sie setzte sich kurzerhand, ohne Wissen ihres Dienstvorgesetzten, als Schulleiterin ein!

Anschließend erklärte sie allen Gremien an der Schule, das ein Wechsel zu einem „Freien Träger“ nicht möglich ist, bzw. von ihr nicht genehmigt wird.

Selbst der Schulausschuss des Bezirkes ist fassungslos, über soviel „Eigeninitiative“ einer Schulrätin! Man sollte diese Dame darauf hinweisen, dass sie hier ihre Kompetenzen bzw. Zuständigkeit weit überschritten hat und ihr Verhalten vermeintlich an Amtsmissbrauch erinnert!

Die hierfür eingesetzte Energie, wäre im Einstellen von Lehrkräften, Erzieher und Sonderpädagogischen Personal, dass seit langem fehlt, besser investiert gewesen! 

FOLGEN DIESES HANDELNS??? BISHER KEINE!!!

WIR HALLTEN EUCH AUF DEM LAUFENDEN…..

 

Anmerkung zum Schluss:

Es wurde inzwischen bekannt, dass auch eine zweite Schule, die den gleichen Beschluss gefasst hat von der gleichen Schulrätin, konterkariert wird!

Eine dritte Schule meldete sich, in der diese Dame ebenfalls kommissarisch als Schulleiterin tätig ist (eingesetzt wurde? In der Sie sich eingesetzt hat?).

Wir klären das….

 

Euer „Militantes Mutti-Team“

 

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