Ein Flashmob,ignorante Politiker+Inklusive Schule in Berlin

Gepostet am Aktualisiert am


Während der Vorsitzende des Landeselternausschuss Schule Berlin, die wunderbare Arbeit der AG Inklusion des LEA ignoriert und weigert sie in die Fachbeiratssitzungen einzubinden, in dem es unsere Papiere vehemend im Fachbeirat nicht verteidigt, ja gar ignoriert, ja uns AG Menschen an die Wand stellt, machen sich Eltern auf den Weg OHNE dieses Gremium und zwar richtig.

Laut meinen Informationen gab es zu Beginn der gestrigen Fachbeiratssitzung inklusive Schule in Berlin, in der Senatsverwaltung einen Flashmob von Eltern und Kids:)))

Grandios, nur SO kann es gehen!!!

 

Politiker sehen das Problem so:

 

Eure Doreen      Flattr this Von dem Geld werden ausnahmslos die Apps für Max finanziert. Auf Wunsch haben wir einen Wunschzettel bei Amazon angelegt.

Nebenbei: Ich verkaufe meine Domains: Inklusion-an-Berliner-Schulen und Inklusive-schule-in-berlin meistbietend, für einen guten Zweck.  (Das Projekt unserer LetMeTalk App ist grandios gescheitert, alle wunderbaren Menschen die beteiligt waren, haben sich zurück gezogen, da der Coder behauptet, die App und alles was damit zu tun hat gehört seiner Firma. . Davon war nie die Rede – siehe unseren letzten Auftritt auf der re:publica 14. Kurz danach hat’s geknallt. Deshalb benötige ich Geld. Später dazu mehr.)

Inklusive Schule in Berlin – Auftakt September 2014.

Inklusive Schule in Berlin - Auftakt September 2014

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4 Kommentare zu „Ein Flashmob,ignorante Politiker+Inklusive Schule in Berlin

    Norman Heise sagte:
    18. September 2014 um 9:15 pm

    Liebe Doreen,
    deinen Beitrag kann ich so nicht unkommentiert lassen, weil er inhaltlich wichtige Punkte unerwähnt lässt:

    1. Ich habe mich an die AG Inklusion gewandt, als es um die gemeinsame Presseerklärung zum Thema Schulhelfer von GEW Berlin und LEA ging. Die Zuarbeit durch die AG habe ich – bis auf kleine redaktionelle Änderung, die sich nicht inhaltlich auswirkten – übernommen.
    2. Auf bei einer anderen Anfrage der GEW Berlin habe ich die AG Inklusion um Zuarbeit gebeten und auch diesen Beitrag weitergegeben.

    Der LEA bzw. der Vorstand bzw. ich ignorieren die AG Inklusion in keinem Fall.

    3. Die Ablehnung des Eilantrags haben wir als LEA-Vorstand abgestimmt und sachlich begründet. Wir sind auch mit einem Angebot auf die AG Inklusion zugekommen, das wie folgt lautet: „Wir möchten gern beginnend ab Oktober – mit Hilfe und Unterstützung der AG Inklusion – das Thema (Inklusion, Anm. d. Verf.) verständlicher und „kleinteiliger“ angehen. Wir würden dazu sehr gern ins Gespräch mit der AG kommen, um unsere Vorstellungen miteinander abzugleichen und weitere Schritte zu besprechen.“ Auf dieses Gesprächsangebot wurde bis heute nicht reagiert.

    4. Ich habe mich sehr lange und intensiv mit GP zum „Solidaritätsaufruf Inklusive Schule für Berlin“ verständigt. Vom LEA-Vorstand innerhalb von zwölf Stunden eine Entscheidung über Mitzeichnung des Aufrufes zu verlangen, ohne auf Kompromissverschläge z. B. auf Umformulierung der absoluten Forderung, den eingeschlagenen Weg zu stoppen, auf sich mehr Zeit zu nehmen, wurde nicht eingegangen. Auch auf den Vorschlag den Aufruf nicht im Eiltempo zu veröffentlichen, sondern einen offiziellen Beschluss des LEAs daraus zu machen und auch weitere Unterstützer (z. B. die anderen Landesschulgremien) mit ins Boot zu holen, ging die AG Inklusion nicht ein.

    Ich hoffe, dass deutlich wird, dass wir nicht gegen die AG Inklusion arbeiten. Wir als Vorstand wollen mit der AG arbeiten. Aktuell gestaltet sich das u.a. mangels Kompromissbereitschaft schwierig.

    Das es den aktuellen Deckel bei den Schulhelfern gibt und dass das Thema Inklusion nicht vorankommt, hat finanzielle Gründe. Für die Bereitstellung der Finanzen ist der Finanzsenator verantwortlich. In der Senatsfinanzverwaltung liegt meiner Meinung nach der Fuß auf der Bremse. Meiner Meinung richtet sich der aktuelle Protest noch nicht in die richtige Richtung. Wenn der Finanzsenator die bei der Inklusion weggesparten Millionen Euro im „Fluchhafen“ versenkt, kann auch der LEA nichts dafür. Aktuell erklärt die Senatsfinanzverwaltung immer wieder neu, wie die BAföG-Millionen eingesetzt werden sollen, und rechnet uns vor, dass diese finanziell komplett im Schuldefizit untergehen. An anderer Stelle ist zu lesen, dass auch die Hochschulen und Kitas davon profitieren sollen.

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      politgirl sagte:
      19. September 2014 um 5:59 am

      Lieber Norman, danke für deine Sicht der Dinge.

      Nur kurz: zu 1. Ich kann mich nicht erinnern, dass die AG Inklusion als Urheber des Statements erwähnt wurde.
      zu 2. Ich kann mich nicht erinnern, dass die AG Inklusion als Urheber des Statements erwähnt wurde.
      zu 3. Ihr seid neu im Vorstand und teilweise auch neu im Landeselternausschuss Schule. Über den Punkt das die Fachlichkeit der AG mit dem Vorstand JETZT angepasst werden soll, Dinge abgeglichen und was auch immer passieren soll – sind wir seit Jahren hinaus. WIR können und WERDEN nicht wieder von vorne anfangen und euch Ursache und Wirkung und Auswirkung erklären können. Das ist Stoff seit 2009 und würde jegliche Kapazitäten von uns sprengen, da der überwiegende Teil der Menschen in der AG Inklusion Elternteile von behinderten Kindern sind. Was euch fehlt: Vertrauen in uns und Respekt in die bereits geleistete Arbeit.
      Ansonsten: Schulgesetz: § 120 Stellung der gewählten Vertreterinnen und Vertreter
      (1) Die nach diesem Gesetz gewählten Mitglieder der Gremien sind bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben an Aufträge und Weisungen nicht
      gebunden.

      Zum Gesprächsangebot: Dumm gelaufen, ich habe dir mehrmals erklärt, dass die heutige Behandlung in der Sitzung des Landeselternausschuss eines Auszuges einer erst noch zu installierenden GO ausschliesslich zum Thema Arbeitsgruppen erfolgen soll, ein Affront gegen uns darstellt, da wir mal wieder stark reglementiert in unserem Handeln werden sollen. Das verletzt und irritiert die Menschen hinter der AG, da kommt ein wildfremder Mensch und will uns per G0 erklären, wie die Welt ab sofort zu funktionieren hat. Da wurde schon mehrmals versucht und regelmäßig ist die GO baden gegangen.
      Merkste?

      Wir haben einfach keine Lust mehr uns dieser permanenten Gängelung auszusetzen. Unsere Lebenszeit mit unseren behinderten Kindern ist uns einfach zu Schade, für solche Ränkelspiele von Menschen die KEIN KIND mit Behinderung/sonderpädagogischer Förderbedarf zu versorgen haben.

      Soweit so gut oder auch nicht.

      Doreen

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    N.A. sagte:
    19. September 2014 um 6:23 am

    Lieber Norman zu 4.
    Diese Eile war dringend nötig, da wie dir bekannt ist und war das der Vertreter nur den Antrag Schwerpunktschulen abarbeiten wollte im Beirat. Hier wäre eine gute Kompromisslösung gewesen andere Teilnehmer dazuzuholen.
    Zu guter letzt ….
    Ohne ein gutes für die Betroffenen Kinder und deren Eltern Konzept werden vorher doch nicht pauschal Gelder bereit gestellt. Die dann nach dem Gießkannenprinzip einfach ein wenig hier und da abgeschüttet werden. Hier hätte die Sen. und die Verwaltung Senjbw ihreHausaufgaben machen sollen.
    Übrigens kotzt es mich an das der LEA Vorsitz, immer wieder für politisches Weiterkommen und als Sprungbrett benutzt wird. Merke es geht hier um die Kinder und nicht nur um die mit Beeinträchtigungen, sondern um alle. Im übrigen sind wir Eltern in Berlin an überhaupt kein Gremium gebunden. Der Flashmob war doch schön 🙂
    Gruß Nicole

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    Frank Heldt sagte:
    19. September 2014 um 7:13 am

    Lieber Norman,

    ich möchte Deinen Beitrag wie folgt kommentieren bzw. beantworten:

    Zu 1.) und 2.) schließe ich mich Doreen absolut an. Es ist so leicht, eine AG in der Öffentlichkeit zu unterstützen – wenn man es denn tut. Anderes kommt argumentativen Gegnern u.U. gelegen.

    Zu 3.) stimme ich Doreen ebenfalls zu, möchte das aber noch ergänzen. Das Wissen, daß es ohne einige der in der AG befindlichen und ihr nahe stehenden Personen weder den aktuellen noch den vorangegangenen Beirat überhaupt je gegeben hätte, setze ich voraus, dies ist eigentlich hinlänglich bekannt. Im Einzelnen:

    nh> Die Ablehnung des Eilantrags haben wir als LEA-Vorstand abgestimmt und sachlich begründet.

    Diese Aussage ist in der Form nicht richtig. Der Vorstand hat dies lediglich begründet.

    nh> Auf dieses Gesprächsangebot wurde bis heute nicht reagiert.

    Diese Aussage ist falsch. Es mag seit Anfang der Woche noch keine Vorstandssitzung gegeben haben, dies entzieht sich meiner Kenntnis. Seitens der Sprecher der AG wurde jedoch bereits reagiert, auch in nachzulesender Form.

    Zu 4.)

    nh> Vom LEA-Vorstand innerhalb von zwölf Stunden eine Entscheidung über Mitzeichnung des Aufrufes zu verlangen, ohne auf Kompromissverschläge z. B. auf Umformulierung der absoluten Forderung, den eingeschlagenen Weg zu stoppen, auf sich mehr Zeit zu nehmen, wurde nicht eingegangen.

    Meine Sicht dieser Situation, zur Begründung der Forderung und ihrer Dringlichkeit, habe ich Dir am Dienstag Nachmittag innerhalb von fünf Minuten nach Deiner diesbezüglichen Entscheidung zukommen lassen. Eine Reaktion darauf habe ich von Dir seitdem nicht erhalten.

    nh> Auch auf den Vorschlag den Aufruf nicht im Eiltempo zu veröffentlichen, sondern einen offiziellen Beschluss des LEAs daraus zu machen und auch weitere Unterstützer (z. B. die anderen Landesschulgremien) mit ins Boot zu holen, ging die AG Inklusion nicht ein.

    Vor dem Hintergrund einer rund einen Tag später anstehenden Beiratssitzung und der seitens des Vorstandes zwei Tage zuvor getroffenen Entscheidung hinsichtlich der Vertretung im Fachbeirat, welche sachlich von uns (Anm.: der AG) überwiegend nicht als adäquat und der Sache dienlich eingeschätzt wird, wäre jegliche spätere Reaktion – besonders hinsichtlich der anstehenden Thematik Schwerpunktschulen – eine zu späte Reaktion gewesen. Weiterer Grund dafür ist auch das späte Bekanntwerden der tatsächlichen Agenda der vorgestrigen Fachbeiratssitzung. Dies wurde seitens der AG auch klar kommuniziert.

    nh> Aktuell gestaltet sich das u.a. mangels Kompromissbereitschaft schwierig.

    Die Medaille hat zwei Seiten.
    Wenn ein solcher Satz nicht weiter ausgeführt wird, gilt es beide zu betrachten.

    nh> Das es den aktuellen Deckel bei den Schulhelfern gibt und dass das Thema Inklusion nicht vorankommt, hat finanzielle Gründe. Für die Bereitstellung der Finanzen ist der Finanzsenator verantwortlich. In der Senatsfinanzverwaltung liegt meiner Meinung nach der Fuß auf der Bremse.

    Diese Sichtweise halte ich doch für stark vereinfacht. Vielmehr ist es so, daß die Senatsverwaltung für Finanzen nichts bremsen muß, was gar nicht fährt. Der „Karren“ der Entwicklung eines tragfähigen Inklusionskonzeptes steckt fest, und daran ändert sich auch nichts, wenn Senatsverwaltung für Bildung diesen Karren immer wieder einen Meter vor- und dann wieder einen Meter zurückschiebt. SenFin schaut zu und wartet ab. Und das seit Jahren. Dort besteht keine Not, etwas zu bremsen.

    nh> Meiner Meinung richtet sich der aktuelle Protest noch nicht in die richtige Richtung. Wenn der Finanzsenator die bei der Inklusion weggesparten Millionen Euro im “Fluchhafen” versenkt, kann auch der LEA nichts dafür.

    Ohne ein tragfähiges Konzept gibt es keinen müden Cent. Das beste Beispiel dafür sieht man in der „kompetenten“ Aussage diverser Politiker aus der SPD-Fraktion wie am Anfang dieses Beitrages. Die Führung der Bildungsverwaltung wird bekanntermaßen auch von der SPD gestellt.

    Die UN-Behindertenrechtskonvention gibt den Betroffenen das mächtige Mittel der aktiven Beteiligung an der Entwicklung eines solchen Konzeptes – und nur wenn dieses mit Stärke, Hartnäckigkeit, Beharrlichkeit und Flexibilität genutzt wird, ist etwas zu erreichen.
    Die AG weiß dies und handelt von Anfang an danach.

    Mit freundlichen Grüßen

    Frank Heldt

    Sprecher der AG Inklusion
    beim Landeselternausschuss Berlin

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