Kontaktaufnahme der anderen Art?:-) heissekiste.bildet-berlin.de


Oh je, der dritte Artikel von mir zum Thema, die letzten könnt ihr hier lesen, im Gegensatz zum Rest der Nation war mein erster Bericht bereits am 15. 05. 2012 online. Ich bin einfach unfassbar schnell:-)

Auf Twitter rauschte folgende Meldung durch:

Hier lang und dann nach unten scrollen.

Mutig, mutig – so kenne und schätze ich Herrn Linne. Niemand der lange lamentiert ohne wirklich etwas zu sagen. Ich werde weiter berichten.

P.S. Die genannten 3 Elternvertreterinnen in dem Artikel sind am Tag des Erscheinens  von der Pressestelle der Senatsverwaltung für Bildung angerufen worden!

Private Telefonnummern, woher? Ich warte noch auf einen Bericht von den Damen zum Thema Anruf.^^

P.S. 2 Die genannten Elternvertreterinnen sind nicht nur “einfache” Elternvertreterinnen, nein sie sind Mitglied bzw. stellv. Mitglied im Landeselternausschuss Schule Berlin.

P.S. 3 Da fällt mir doch gleich die Geschichte mit dem Maulkorb seitens Senatsverwaltung ein, den Brief an den Landeselternausschuss Schule Berlin hatte ich ja geleakt und 2 Tage später stand es in der Presse.

Eure Doreen

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Reaktionen auf den Koalitionsverstrag? Eine Schule streikt


Gastbeitrag, auf Wunsch anonymisiert:

“Heute früh habe ich nichts ahnend die Kinder in die Schule gebracht.

Was sehen meine Augen da?  Lauter  Plakate an den Klassenräumen. Gestern 15.30 Uhr hingen da noch keine Plakate.

Auf meine Frage an eine Lehrer/in (Anonym bleiben möchte ) warum ?

Sagte er/sie es reicht eine 100% Ausstattung was soll das ! Einer Krank und alles bricht zusammen.

Doppelstecker Stunden, gerade in Klassen wo Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf  sind,  (teilweise 26 Schüler in einer Klasse) fallen aus, wegen Vertretungsstunden!!!

Schulhelfer werden erst nach langen harten Kampf durch die Eltern genehmigt. Bei Ausfall des Schulhelfer Doppelbelastung für die Lehrer und Erzieher !

Lehrer und Erzieher sollen Pflegemaßnahmen (Aufgabe der Schulhelfer) durchführen!!

Immer mehr Kinder mit Behinderungen kommen an die Schule, aber ausreichende Schulungen der Lehrer bleiben aus! Ganz zu schweigen von der Personalausstattung.

Im Hortbereich arbeitet bis heute kein zusätzlicher Erzieher für die Kinder mit erhöhten oder wesentlich erhöhtem Betreuungsbedarf.

Erst werden Statistiken ausgewertet. Bevor Personal eingestellt bzw. irgendwo abgezogen wird. Stunden auf dem Papier nützen weder den Kindern noch den Erziehern im Hortbereich etwas !! Eine gute Hortbetreuung ist so  nicht zu händeln.  Dann braucht man sich nicht wundern das Lehrer und Erzieher ausgebrannt sind und so auch schneller Krank werden. !!!!

Das ist Berlin weit kein Einzelfall!!!

LG Anonym ”

P.S. Presseanfragen bezüglich Namen und Lernort nehme ich allerdings entgegen und leite sie weiter.

Die Fotos unterliegen dem Copyright, aber ihr dürft gerne anfragen. Im Laufe des Tages kommt noch mehr, dann wird auch der Name der Schule bekannt gegeben.

Eure Doreen

Schuljährlich grüßt das Murmeltier – Schulhelferdrama in Berlin


Wie jedes Jahr, seit 2008, bin ich mit ein paar Kollegen mit dem Elend der Kürzungen der Schulhelferstunden   Schuljahresbeginn sehr stark beschäftigt bzw. es beginnt zumeist zwei Wochen vor den Sommerferien, da wir dann die jährliche Abfrage nach der Bewilligung der Schulhelferstunden an den Schulen beginnen. Nach den Sommerferien erfolgt dann die zweite Abfrage.

Worum gehts eigentlich: Protestplattform aus dem Schuljahr 2008/2009 , Protestplattform ab dem Schuljahr 2009/2010

Meine Hauptaufgabe ist die Miterstellung des Abfragedokumentes inhaltlich (Routine mittlerweile), ein neuer E-Mail Verteiler von allen Schulen musste dieses Jahr neu angelegt werden (Bussi an Frank der das fast im Alleingang wuppte, ich an einige Daten nicht mehr ran) und dann die Datenverarbeitung, dass ist am aufwendigsten an der ganzen Geschichte.

Aus den Rückmeldungen müssen die Zahlen sowie schriftlichen Zusätze   zusammentragen und in die Tabellen/Dokumente einsortiert werden.

Oftmals muss ich nachfragen beim Auskunftgeber und diese Telefonate/Mails sind sehr zeitaufwendig, da ich auch noch Hinweise wie die Kinder zu ihrem Recht auf eine adäqute Beschulung mit einem Schulhelfer/Schulassistent   kommen, gebe.

Dazu müssen auch Dokumente verschickt werden und ich habe hier Eltern wochenlang in der Beratung/Begleitung und zum Schluss: Der ganze Social Media Bereich ist alleine mein Part:-)

Von den Presseanfragen reden wir erst gar nicht – wobei das eher die XXXX  übernommen hat und die ganze Öfffentlichkeitsarbeit macht sie ebenfalls:-), für die “normalen” Medien .Thx.

Hier ein Auszug der Pressemitteilungen einzelner Parteien zum Thema sowie ausgewählte Zeitungsartikel:

Berliner Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen Berlin 

Berliner Senat legt bei Inklusion den Rückwärtsgang ein – Schulhelfer Pressemitteilung des Landeselternausschuss Schule Berlin

Bündnis 90/Grüne im Abgeordnetenhaus Berlin 

FDP-Fraktion des Abgeordnetenhaus Berlin

CDU-Fraktion des Abgeordnetenhaus Berlin

Berliner Umschau:

“Nicole Atmaca ist verzweifelt – ihr mehrfach behinderter Sohn sollte Montag an der Grundschule am Dielingsgrund in Lichtenrade feierlich eingeschult werden. Doch bis Freitag wurden Förderbedarf und Schulhelfer nicht bewilligt. Atmaca bekam nicht einmal einen Ablehnungsbescheid – Voraussetzung für eine mögliche Klage. Doch ohne Förderbedarf fällt die Einschulung aus – ein Hammer-Schlag schon am Beginn des Schullebens. “Hier werden Eltern zerrieben zwischen Jugendamt und Schule”, klagt sie der “Berliner Umschau”. Am Freitag konfrontierte Atmaca Bildungssenator Jürgen Zöllner mit ihrer Situation – der vor versammelten Journalisten Hilfe versprach.”

Tagesspiegel:

“Noch eine dritte Gruppe blickt dem ersten Schultag mit Unsicherheit entgegen: Viele Eltern von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf haben noch immer keine Zusage für die Schulhelferstunden. In der Pressekonferenz in der Bildungsverwaltung meldete sich eine Mutter zu Wort, deren körperbehinderter Sohn am kommenden Sonnabend in die 1. Klasse einer Regelgrundschule in Lichtenrade eingeschult werden soll. Noch immer, klagte die Mutter, fehle ihr die Zusage für den sonderpädagogischen Förderbedarf, die Finanzierung der Schulhelferstunden sei abgelehnt worden. Elfi Jantzen, jugendpolitische Sprecherin der Grünen, kennt den Fall – und viele weitere. „Eltern von Kindern mit Behinderungen müssen für alles kämpfen“, sagte Jantzen. „Das ist für viele eine dramatische Situation.“ Die Grünen fordern deshalb eine sofortige Aufstockung des Budgets für die schulische Unterstützung von acht auf 9,5 Millionen Euro.”

Es kostet Zeit und Nerven, aber es ist immer noch besser nichts zu tun.

Eure Doreen und liebe Grüße an die eisernen Mitstreiter Frank und XXX  jedes Jahr, die mit mir den Bärenanteil der Arbeit tragen.

Bildungsprotestdemo Berlin 09.06. 2011


Am 09. 06. 2011 habe ich an der der Bildungsprotestdemo:-)  teilgenommen und statt des erwartenden Muskelkaters, ich trug fast eine Stunde das Transparent des Landeselternausschuss Schule Berlin, habe ich einen Sonnenbrand.

Tolle Aktion und es hat sich gelohnt. Presseschau

AUFRUF ZUR DEMONSTRATION FÜR EINE BESSERE SCHULE IN BERLIN!


Der Berliner Landeselternausschuss ruft Eltern, Lehrer, Schulpersonal und Schüler gemeinsam mit dem Berliner Landesschülerausschuss, der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft,
sowie weiteren Bildungseinrichtungen und Initiativen wie „Gymnasien in Sorge“, dem Landeselternvertreter Musikschulen, zu einer Protestaktion und Kundgebung am 9. Juni 2011 auf.

Das Motto: FÜR EINE BESSERE SCHULE IN BERLIN!

Es soll für
– mehr Personal an unseren Schulen
– bessere Arbeitsbedingungen für Schulleiter, Lehrer, pädagogisches Personal, Erzieher,
Sekretariate sowie zeitgemäße und funktionierende Schulgebäude demonstriert werden.

Diese Rahmenbedingungen betreffen substanziell die Lernbedingungen unserer Kinder.

Es muss etwas
– gegen den teilweise massiven Unterrichtsausfall oder nicht fachgerecht vertretenen
Unterricht an unseren Schulen,
– gegen teilweise gesundheitsgefährdende bauliche Zustände und nicht ausreichend
ausgestattete Schulen,
– gegen die aus all dem resultierende Überforderung unserer Schulen und Schüler
unternommen werden.

So darf es nicht mehr weitergehen!
Wir rufen die Eltern dazu auf, in den Schulen gemeinsame Aktionen mit dem Schulpersonal und den Schülern für diese Veranstaltung zu organisieren.
Wir rufen dazu auf, die Möglichkeit zu ergreifen für eine bessere Schule unserer Kinder einzutreten und etwas dafür zu unternehmen.
Wir gehen auf Schulterschluss mit unseren Schulen, fordern mehr Geld für Bildung und die Ausbildung unserer Kinder. Schule macht Berlin.
Die Aktion:
Um 12.30 Uhr Treffpunkt Rosa-Luxemburg-Platz (Volksbühne)
anschließend Protestmarsch und Abschlusskundgebung um 14.00
Uhr vor dem Brandenburger Tor.
Eine gemeinsame Pressekonferenz, der an diesem Bildungsprotest beteiligten Gremien, Organisationen und Initiativen ist in Vorbereitung.
Diese Protestaktionen richten sich an die Politiker aller Parteien. Sie haben den Raubbau an unseren Schulen über Jahrzehnte zugelassen – damit muss jetzt Schluss sein.
Günter Peiritsch
Landeselternausschuss – Vorsitzender
www.LEA-Berlin.de
www.bildungsprotest.LEA-Berlin.de
www.facebook.com/lea-berlin

Bildungsprotest: Rote Karten für die Bildung in Berlin


Der Bildungsprotest: Rote Karten für die Bildung in Berlin hat begonnen, seit Monaten waren wir mit den Vorbereitungen beschäftigt und es war nicht ganz einfach:-) einfach mal die “Klappe” zu halten und nichts davon zu berichten. Aber, ich habe mein Wort gegeben und das halte ich immer ein! Ehrensache.

Am Freitag erhielten wir während der Sitzung  (Landeselternausschuss Schule Berlin) die Aufkleber, die sich rückstandsfrei entfernen lassen. Also liebe Autofahrer keine Bange.
Hier die Rückseite, die klebt nicht am Auto, zeigt aber deutlich auf worum es geht:

Hier die Vorderseite, die dann ans Auto oder wo auch immer geklebt werden kann, bei mir klebt er am Notizbuch.

Mehr Infos unter: http://www.bildungsprotest.lea-berlin.de/

Wer einen Aufkleber haben möchte oder auch mehrere, bitte so wendet euch vertrauensvoll an mich.