Max in der Schule

Jährlich grüßt das Murmeltier oder keine Schülerinnen mit Autismus an den Lichtenberger Förderzentren

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Irgendwie bin ich es leid, jede Statistik zu beanstanden, in der die Schülerinnen mit dem Förderschwerpunkt „autistische Behinderung“ die an einem Förderzentrum beschult werden fehlen! Diesmal lag die Schülerstatistik als Anlage bei einer kleinen Anfrage der BVV Lichtenberg anbei.

Ich mache es aber trotzdem, denn mein Max Tischtennis+ Autismus Läuft super:) fehlt in der Statistik und nicht nur er. Es sind keine unsichtbaren Schülerinnen!

Taucht man in einer Statistik nicht auf, ist man unsichtbar, nicht sichtbar, nicht wahrnehmbar für die Gesellschaft. So wird das nichts mit Inklusion oder Teilhabe.

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Überraschung: Die schulische Inklusion light für Max läuft an

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Willkommen im Schuljahr 2014/2015.

Hier geht es zur Vorgeschichte und ihr solltet es lesen, damit die Dynamik und die Leistung und die Anstrengungen die dahinter stehen auch vollumfänglich verstehen könnt:

Erinnert ihr euch: 2011 Probebeschulung, Wechsel vom Bereich für Lernbehinderte in den Regelschulteil?

Im Juni gab es ein sehr langes und bislang das enspannteste Gespräch zur schulischen Laufbahn mit der Schulleitung und den verantwortlichen Lehrerinnen, incl. einem langen Gesprächsprotokoll.

Max wird jetzt in der Integrierten Sekundarschule im Förderzentrum unterrichtet (8.Klasse) und nicht mehr im Schulteil für Kinder mit Lernbeeinträchtigungen. Die Rahmenbedingungen bleiben fast gleich: Es ist in einer Kleinstklasse, er kennt alle Mitschülerinnen, es ändert sich nur der Klassenraum und die Etage.

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Erinnert ihr euch: 2011 Probebeschulung, Wechsel vom Bereich für Lernbehinderte in den Regelschulteil?

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Ich reiche euch Kaffee, Tee und Kekse, die Geschichte wird etwas länger, ist aber durchaus aufgrund der Inklusionsdiskussionen rund um Schule sehr spannend.

Eure Doreen
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Max wird an einem Förderzentrum für körperlich-motorische Entwicklung in dem eigenen Schulteil Förderschwerpunkt Lernen beschult.

Dort werden die Kinder nach dem Rahmenlehrplan „Lernen“ unterrichtet, Klassenfrequenz höchstens 8 Kinder.

Max hat den Förderschwerpunkt „autistische Behinderung“.

Soweit klar.

Vor 3 Jahren wollte ich, dass mein Max im Regelschulteil auf Probe in ausgewählten Fächern unterrichtet wird:

Anfang April 2011: Diesmal nicht vorgeführt und gehängt.

Mitte Juni 2011:  Inklusion: Morgen geht es los – Probebeschulung

Dann folgte: Inklusion oder die Probebeschulung gescheitert,nach 20 Minuten.

Kein Ende in Sicht: Gescheiterte Inklusion – an einem Förderzentrum: Probebeschulung – Part II

Und das gab es dann auch noch: LRS Test Auswertung und der Klassenwechsel ………..macht euch keine Hoffnung auf den Regelschulteil.

Die nächsten Jahre habe ich irgendwie versucht, allen an der Schule tätigen und Eltern zu erklären und versucht zu überzeugen, dass den Eltern an unserer Schule doch bitte endlich das Wunsch-, und Wahlrecht das per Schulgesetz im §36 festgeschrieben ist, auch eingeräumt wird.

(Und noch vielen Menschen mehr. Lange Geschichte, schreibe ich später in mein Buch.)

Jetzt habt ihr erstmal genügend Input bekommen, oder? Durchhalten, es wird nicht mehr viel.

April 2014: Max kommt nach Hause und erzählt mir etwas von irgendwelchen Tests und dass überlegt wird das einige Kinder  in den Regelschulteil zum nächsten Schuljahr wechseln könnten.

Keine Infos für mich bis heute, von niemandem.

Heute erzählte mir Max erneut diese Geschichte und nannte mir sogar den Namen seines neuen Klassenlehrers, ein IT Lehrer – (das wäre schon cool.)

Ich werde wohl später informiert bzw. befragt, sagt der Klassenlehrer zu Max.

Ich übe mich dann in Geduld – zumindestens so lange, bis Max nicht durchdreht.

 

Mit 8 Kindern in der Klasse, kann Max locker in den Regelschulteil. Lieber ein schlechter MSA Abschluss – als die Abschlüsse die jetzt zur Disposition stehen würden, da eben nicht zieldifferent unterricht wird.

Keine Kritik, einfach nur eine Tatsache.

Und, seid ihr platt?

XOXO

 

 

 

 

 

Ohne Beaufsichtigung in der Schule – geht Max dann….

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……….  zum nächsten Supermarkt und kauft sich etwas zu essen, da er Hunger hat.  Er war nicht alleine!! (andere Schülerinnen waren auch noch dabei) unterwegs und er hat vorher einen „Erwachsenen“ gesucht, um bescheid zu sagen, aber ohne Erfolg.

So geschehen vor 2 Wochen.

Es gibt massiven Unterrichtsausfall seit Wochen.

Im übrigen, fallen schon mal 4 Stunden am Stück aus und die Kiddies sind sich selbst streckenweise überlassen, schließlich sind sie in der 8.Klasse – so die Begründung.

Kann man machen, sollte man bei einem Autisten aber nicht.

Autisten brauchen klare und verständliche Anweisungen des pädagogischen Personals – was im Fall des Falles zu tun ist, z.B. an welchem Ort sich ein Erwachsener  sich  in der Schule zu finden ist.

Im Idealfall, hängt ein Zettel im Klassenraum für Max mit den genau diesen Hinweisen.

Tja, hat niemand gemacht. Dumm gelaufen.

Konsequenzen für das Personal? Keine die mir bekannt sind.

Konsequenzen meinerseits für Max?

Ich habe seine Telefonkarte sofort aufgefüllt, denn sie war leer und er konnte mich nicht anrufen.

Ich verstehe ihn und eigentlich bin ich auch stolz, denn das jahrelange „Training“ in Richtung Hunger und Unterzuckerung trägt Früchte.  Auch bin ich stolz, dass er sich traut in Begleitung zum Supermarkt zu gehen, um sich etwas zu kaufen.

Aber, dass Max die Schule verlässt um zum nächsten Supermarkt zu gehen um sich etwas zu essen zu kaufen (seine Lunchbox ist immer Randvoll von mir gefüllt), ist dann doch nicht Sinn und Zweck der Sache des Trainings.  Das habe ich ihm dann lang und länger erklärt, auch dass er doch bitte in den Medizinbereich gehen soll, dort ist immer Personal, dass er ansprechen kann.

 

😉 Eure Doreen

 

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LEAK:Autismus Deutschland e.V. LV Berlin möchte auch die Kleinklassen abschaffen

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Am 26.10. 2012 berichtete ich:  Autismus Deutschland LV Berlin entledigt sich seiner Schulhelfer? sowie am 27.01. 2013: U-Bahn Fund: Zum 01.08.2013 werden die Schulhelfer von Autismus Deutschland Berlin e.V.……….

Jetzt der nächste Hammer, die alle insbesondere die Eltern mehr als verunsichert: Das Vorzeigeprojekt, die Ganztagskleinklassen werden nach meinen bescheidenden Informationen – leider ein etwas stark zerrissenes Blatt aus meinem U-Bahn Fund, ebenfalls  von Träger abgegeben.

Da frage ich mich ganz stark: Was soll das? Aus welchen Gründen, die schwerwiegend sein müssen – wird fast alles was mit Schule zu tun hat – vom Träger geschasst?

Wisst ihr was, lieber Landesverband (ihr lest hier mit, ich weiss), seit bitte so konsequent und gebt die Ambulanzen samt Ambulanzlehrer auch noch ab. Von euch habe ich niemals adäquate Hilfestellungen für meinen autistischen Sohn erhalten, ich kämpfe mich hier ALLEINE durch die Schule durch und ich bin NICHT die einzige die das so sieht und erfahren hat.

Wenn ich mal Zeit haben sollte und es passt, dann werde ich das Drama um Max und die Zuordnung des Förderschwerpunkt „Autistische Behinderung“ hier in den Blog kippen, es hat letztlich knapp 2 Jahre gedauert incl. eines Schulhelfers. Dazu bedurfte es letztlich eines Brandbriefes an Prof. Zöllner, dem damaligen Bildungssenator von Berlin sowie einer Untätigkeitsanzeige.

Eure Doreen

P.S. Ich habe noch einige wichtige Dinge gefunden, wie z.B. die Planungen sind für die Kleinklassen, dazu später. Meine Vertrauenspersonen der Presse dürfen mich gerne dazu befragen, dann muss ich nicht immer alles alleine schreiben.^^
Kontakt: politgirl at arcor.de Flattr this Von dem Geld werden ausnahmslos die Apps für Max finanziert. Da Flattr scheinbar am Ende ist, haben wir einen Wunschzettel bei Amazon angelegt.

Update zu: Sehr schräg: Klassenelternversammlung oder Manipulationsversuche?

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Der Ursprungsartikel ist hier zu lesen.

Donnerstag hat mich der Klassenlehrer zu Hause angerufen, alles ein Missverständnis.

Ohne Kommentar.

Eure Doreen

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Sehr schräg: Klassenelternversammlung oder Manipulationsversuche?

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Nachdem die erste Klassenelternversammlung bezüglich der Wahlen gründlich in die Hose gegangen ist, hatte ich für Mittwoch alle Eltern unserer Klasse, den Klassenleiter und die zuständige Erzieherin eingeladen. Natürlich in Absprache mit dem Klassenleiter.

Dienstag erhielt der Klassenleiter ein Schreiben von mir wo ich ihm mitteilte, dass lediglich 2 Eltern sich angemeldet haben und das ich die Klassenelternversammlung trotzdem durchführen würde. In der erstem waren auch nur 3 anwesend.

Schließlich muss ich als Klassenelternsprecher gewählt werden, um dann als Mitglied der Gesamtelternvertretung der Schule in den Bezirkselternausschuss Schule und weiterführende Gremien zu gelangen.

Alles gut, Timing perfekt unsere Sitzung war für 18.00 Uhr angemeldet und um 19.00 Uhr tagt dann die Gesamtelternvertretung u.a. mit den Wahlen.

Ich war pünktlich, der andere Vater ebenfalls und wir standen vor verschlossener Tür.

Mit uns fast zeitgleich kamen noch zwei Väter, jene wollten allerdings zur Gesamtelternvertreterversammlung und waren einfach eine Stunde zu früh. (Wer lesen kann ist wirklich klar im Vorteil.)

Wir liefen dann alle gemeinsam zum Haupteingang, da im Speisesaal viele Lehrer anwesend waren und wir dachten, dann muss uns ja dort jemand aufmachen. Nöhö, war nicht.

Der Vater aus meiner Klasse schickte dann dem Klassenlehrer eine SMS, dass wir vor der Tür stehen – es gab keine Reaktion!

Mein Lieblingshausmeister kam dann und schloss uns die Hintertür auf und dort im Vorraum haben wir dann die Wahl zum Klassenelternsprecher durchgeführt. Inklusive die Erstellung eines Wahlprotokolles. Muss ja alles seine Richtigkeit haben.

Kurz vor 19.00 Uhr kam das pädagogische Personal, die an der Gesamtkonferenz teilnahmen, aus der Schule raus. Ich suchte meinen Klassenleiter, fand aber nur die Erzieherin. Auf meine Frage wo Herr xxx sei, kam die Kurzantwort: Der ist krank. Ich blöde, nette Kuh habe dann noch gute Besserung gewünscht. (Auflösung kommt später.)

Um 19.00 Uhr war dann die Gesamtelternversammlung, ich schrieb das Wahlprotokoll und unterstütze die Wahlleiterin. Es kam dann zu den Wahlen und die liebreizende Schulleiterin fragte, ob ich denn überhaupt gewählt worden bin. Klar, vorhin und sogar mit Protokoll welches dem Wahlleiter vorliegt.

LOL

Weshalb ich eine blöde, nette Kuh bin?

Der Klassenleiter war am Mittwoch in der Schule und am Donnerstag ebenfalls. Bis heute hat er sich nicht bei mir gemeldet, dabei war er immer verlässlich.

Jetzt dürft ihr gerne nachdenken:

a) war er wirklich krank für ein paar Stunden und konnte nicht an sein Telefon. Nein, eine neue Telefonnummer hat er nicht. Allerdings, welche Rolle spielt dann die Erzieherin?

b) hat die Schulleitung die Order rausgegeben, alles dafür zu tun damit ich nicht gewählt werde? [Mir liegt hier ein Gedächtnisprotokoll des Schülersprechers aus dem letzten Jahr vor, es wurde durch eine Schulsozialarbeiterin in Anwesenheit der Schulleiterin versucht ihn zu manipulieren gegen mich „Stimmung“ zu machen. Der Schüler hat sich halbtod gelacht, denn wir sind seit Jahren befreundet, wie ganz viele andere Schüler ebenfalls. ACHTUNG: Die mögen mich einfach.  Das in dem Zusammenhang wäre auch bedenkenswert.

c) spielen da höhere Leute mit, die denken, dass sie so meinen Blog in die Knie zwingen können? Jenes war bis dato sinnlos.^^

Nachtrag: 12.40: Wie konnte ich d) ich leide unter Verfolgungswahn vergessen?

Für eure Gedankengänge bin ich offen:-)

Eure Doreen

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