Schulhelferchaos

Leak: Dokumente Fachbeirat inklusive Schule

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Frisch aus der U-Bahn.

Eure Doreen

 

Facharbeitsgruppe Inklusion an beruflichen Schulen Zwischenstand

Zwischenbericht FAG Inklusion an beruflichen Schulen

Auszug: UAG I: Zugangsfragen, operative Umsetzung, Datentransfer

UAG II: Qualität, Förderung und Unterricht

Es geht in der Arbeit der entsprechenden beiden Unterarbeitsgruppen um Inklusionsstrategien an beruflichen Schulen
• zur Herstellung einer inklusiven Grundhaltung, um die Anerkennung und Wertschätzung
individueller Unterschiede und um ein Berufsbildungssystem, das Vielfalt als
Chance begreift und als Ressource nutzt;
• zur Bereitstellung eines individualisierten Bildungs-, Unterstützungs- und Förderangebots, d.h. nicht das spezifische Merkmal (Behinderung, Benachteiligung) ist Ausgangspunkt unseres Handelns, sondern das Individuum. Individualisierung benötigt deshalb auch eine weitgehende Flexibilisierung von Bildungsangeboten;
• zur Begleitung individueller Berufswege, ein an der Biografie orientiertes Bildungsmanagement im regionalen Kontext, was die Vernetzung und Kooperation der beteiligten (Bildungs-)Institutionen einschließt;
• zur Gestaltung gelingender Bildungsübergänge, um das Herstellen von Anschlussfähigkeit und Durchlässigkeit zwischen den Teilsystemen (Ermöglichung von „Ein- und Ausstiegen“).

 

Zwischenbericht FAG Schulhilfe -assistenz

Auszug: „8.7.2015 Auftrag und Prozessschritte

Auftrag: Erarbeitung von Empfehlungen für den Einsatz von zusätzlichem Personal zur
Unterstützung von Schülerinnen und Schülern mit Behinderungen bzw. mit
besonderen Unterstützungsbedürfnissen.
Um dem Ziel und dem Auftrag zu entsprechen, wurden die folgenden Prozess-Schritte vorgeschlagen:
• Erster Teil: Formale Bestandsaufnahme und Reflexion der Ausgangssituation
• Zweiter Teil: Identifizierung der Unterstützungsbedarfe
• Dritter Teil: Maßgaben bei der Umsetzung“

 

Protokoll 8. Sitzung Fachbeirat Inklusion 20150930

Auszug: TOP 2.: „Normenprüfung des Berliner Schulgesetzes durch die Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention und Konsequenzen für die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft
Daniel Scherr, Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) im Projekt „Monitoring-Stelle Berlin“, ist im Rahmen seiner Tätigkeit mit der Prüfung ausgewählter Gebiete des Berliner Landesrechts auf Vereinbarkeit mit der UN-BRK befasst, die in ein Artikelgesetz zur Umsetzung der UN-BRK im Land Berlin einfließen sollen. Ein Schwerpunkt ist dabei das Landesgleichberechtigungsgesetz. Aus dem schulischen Bereich ist das Schulgesetz, das Lehrkräftebildungsgesetz, die Schulhelfer-VV und die Schulkommunikationsverordnung
beispielhaft zu nennen. Zum Schulgesetz des Landes Berlin gab es auf der Grundlage
eines 150-Seiten-Papiers im August 2014 einen Gesprächstermin der Monitoring-Stelle mit der SenBJW, bei dem u.a. auch Herr Duveneck und Herr Dr. Schneider anwesend waren. Gemäß der UN-BRK bestehe zum einen die Pflicht ein inklusives Schulsystem zu entwickeln (was nach und nach zu verwirklichen sei) und zum anderen der Anspruch auf diskriminierungsfreien Zugang zu allgemeinen Schulen für alle Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen (der sofort gelte und durchsetzbar sei). Diese Auffassung habe auch der UN-Fachausschuss zur UN-BRK bei der Staatenprüfung
Deutschlands Anfang 2015 erneut bekräftigt. Knackpunkt sei dabei eine klare Zugangsregelung im Sinne eines – einklagbaren – Rechts auf Zugang zu allen öffentlichen Schulen. Ein zentrale Vorgabe sei somit der Zugang zu wohnortnahen allgemeinen Schulen – nicht nur zu Schwerpunktschulen – sowie die Streichung der Ablehnungsgründe in § 37 Absatz 3 SchulG.“

 

Akute Unterversorgung an der Carl-von-Linne Schule mit Schulhelferstunden.

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Ausgerechnet an meiner Schule gibt es eine skandalöse Unterversorgung mit Schulhelferstunden. In der letzten Sitzung des Abgeordnetenhaus von Berlin berichtet ab 8.28 Min Frau Kittler, MdA Die Linke. Danke Regina!

Mein Hack, den ich am Abend vor der Sitzung noch eingefädelt habe, denn der gesamte Vorgang seit Anfang des Schuljahres ist einfach skandalös. Leider hat sich die Schulleitung sich nicht mit Ruhm geschmückt, im Gegenteil!  Offenes Verfahren, deshalb kann ich werde ich im Moment nicht mehr dazu schreiben.

Der gesamte Vorgang liegt jetzt noch zusätzlich als Petition im Abgeordnetenhaus vor.

Regina Kittler Die Linke | rbb Rundfunk Berlin-Brandenburg.

 

Eure Doreen

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Leak:Brandbrief v. Schulleiterinnen aus Tempelhof-Schöneberg – Thema Inklusion

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Frisch aus der U-Bahn ein Brandbrief von Schulleiter/innen der Grundschulen der Region 07, Tempelhof-Schöneberg.

Schönes Wochenende Eure Doreen

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Schulleiter/innen der Grundschulen Berlin, den 01.10.2014

der Region 07

An die Senatorin für BJW

Frau Scheeres

An SenBJW Abtlg. I Herrn Arnz

An SenBJW Abtlg. II D Frau Kern

über

Sen BJW I 07Herrn Rubbert

Sen BJW 07 I 3 Frau Langel-Carossa

Sehr geehrte Frau Senatorin

sehr geehrte Damen und Herren,

die Berliner Schulen sollen sich auf den Weg zu einem inklusiven Schulsystem begeben. Viele Schulen im Bezirk Tempelhof-Schöneberg sind bereits seit langer Zeit auf diesem Weg. An vielen Schulen lernen Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam den ganzen Tag. Die Bedingungen unter denen die Kinder gemeinsam lernen, haben sich in den letzten Jahren dramatisch verschlechtert, weil die notwendige personelle und sächliche Ausstattung den Schulen nicht zur Verfügung steht. Eine erneute Verschlechterung der Ausstattung in diesem Schuljahr hat dazu geführt, dass viele Schulen in eine Notlage geraten sind:

  • Die massive Kürzung der Schulhelferstunden (mehr Kinder haben Schulhelferbe-darf, Veränderung des Berechnungsschlüssels, Lohnerhöhung nach dem Tarifvertrag der Länder ohne dass der Etat für SchulhelferInnen entsprechend erhöht wurde) führt dazu, dass viele Kinder weniger oder gar keine Unterstützung durch SchulhelferInnen erhalten. Da der Hilfs- und Pflegebedarf jedoch nicht einfach wegfällt, geraten die Kinder und LehrerInnen in schwierige Situationen, weil das Personal für die entsprechende notwendige Unterstützung nicht vorhanden ist. Auch die kurzfristige Nachsteuerung mit Schulhelferstunden behebt das Problem nicht.

Wir fordern die Deckelung der Schulhelferstunden umgehend aufzuheben und die Ausstattung kindbezogen bedarfsgerecht zu gestalten.

  • Die Kürzung der Ausstattung mit Lehrerstellen durch die Deckelung des zur Verfügung stehenden Etats bei gleichzeitig steigender Zahl der Kinder mit sonder-pädagogischem Förderbedarf in der Integration hat dazu geführt, dass für die integrative Beschulung von Kindern mit Förderbedarfen in den Bereichen Lernen, emotional-soziale Entwicklung, Sprache, körperlich-motorische Entwicklung von 4,5 Stunden im Jahr 2001/02 nur noch 1,5 Stunden im Jahr 2013/14 zur Verfügung stehen. Diese Ausstattung reicht nicht aus, um den Kindern die Förderung zukommen zu lassen, die sie benötigen.

Wir fordern die Aufhebung der Deckelung des Etats für die integrative Beschulung von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Eine Kürzung der Stunden durch negativen Dispo darf nicht möglich sein.

Unter den o.g. Bedingungen ist es nicht möglich, die bisherige integrative Beschulung von Kindern mit sonderpädagogischen Förderbedarfen weiter erfolgreich fortzuführen. Durch unzureichende personelle und sächliche Rahmenbedingungen können erprobte und bewährte Integrationskonzepte nicht mehr umgesetzt werden. Eine Weiterentwicklung des Unterrichts und der Schulen in Richtung inklusive Schulen ist so nicht möglich.

Mit freundlichen Grüßen

Hörenswert!! Inklusion – gemeinsames Lernen Fehlanzeige | Inforadio – Besser informiert.

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Interessantes Interview, demnächst werde ich schreiben, wie die Orga der Schulhelfer bald ablaufen soll. Stichwort: Analog dem System der Einzelfallhelfer, allerdings ohne Entscheidungsgewalt bzw. Mitspracherecht der Eltern.

Im übrigen, sollte die Senatsverwaltung dankbar sein, dass der eine Träger die Schulhelfer von Autismus Deutschland, LV Berlin übernommen hat. Die hatten nämlich aus finanziellen Interessen keine Lust mehr – ebenso was die Kleinklassen betrifft.

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Eure Doreen

 

Inklusion – gemeinsames Lernen Fehlanzeige

„Wir sind nicht gegen Inklusion – wir finden nur andere Punkte wichtiger“. Diese Aussage des SPD-Abgeordneten Joschka Langenbrinck bringt das Problem auf den Punkt, dass es an Berliner Schulen mit der Inklusion gibt. Bildungssenatorin Sandra Scheeres wollte gerne 5,5 Millionen Euro dafür haben, bekommen hat sie 1,5. Darüber spricht Irina Grabowski mit mit der SPD-Politikerin. Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) äußere Verständnis für die Kritik von Eltern, betonte aber, die Inklusion sei schwierig und werde stufenweise umgesetzt.

Moderatorin

Scheeres sagte im Inforadio, die Schulhelfer sollten besser bezahlt werden. Das Finanzierungssystem werde umgestellt. Sie räumte ein, dass die Inklusion nicht so weit sei wie erhofft. Für die Sprachförderung habe sie nicht so viel Geld aus dem Haushalt bekommen wie erhofft. Inklusion sei aber mehr als Integration. Es gebe auch Vorbehalte bei Eltern, Lehrkräften und Fachleuten. Für die Lehrer werde jetzt eine spezielle Fortbildung angeboten.

via Inklusion – gemeinsames Lernen Fehlanzeige | Inforadio – Besser informiert..