Autismus

Leak:Entwurf zur Vorlage auf der 11. Sitzung des Fachbeirats Empfehlung des Fachbeirats Inklusion

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Sybille Volkholz 07.04.16

Entwurf zur Vorlage auf der 11. Sitzung des Fachbeirats

Empfehlung des Fachbeirats Inklusion/ Bilanz

Bilanz

Der „Fachbeirat Inklusion“ ist in Nachfolge des „Beirats Inklusive Schule in Berlin“ von der Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft berufen worden und hat im Oktober 2013 seine Arbeit aufgenommen und beendet sie im Juli 2016. Er wird dann zwölfmal getagt und drei Foren durchgeführt haben.

Neben den Vertreter*innen der Landesgremien waren Schulformvertreterinnen, sechs vom Landesbeirat für Behinderte benannte Personen, Verbandsverter*innen, Vertreter*innen zweier Wohlfahrtsverbände sowie vier Wissenschaftler*innen Mitglieder im Fachbeirat. (Anmerkung: Der Landeselternausschuss Schule Berlin ist seit Dezember 2014 nicht mehr vertreten.)

Seine Aufgabe war es, „unter Berücksichtigung der vorliegenden Empfehlung des Beirats „Inklusive Schule in Berlin“ dem weiteren Umsetzungsprozess konstruktiv zu begleiten und der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft Empfehlungen zur weiteren Gestaltung des Umsetzungsprozesses zu unterbreiten. Dazu soll der Fachbeirat über die geplanten Umsetzungsschritte sowie die von der Projektgruppe Inklusion erarbeiteten Konzepte beraten.“

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Persönlicher Assistent gesucht, für das Training im Olympiapark

Kurzmitteilung Gepostet am Aktualisiert am


Das Team Max benötigt dringend Verstärkung für die Begleitung  des Athleten (16 Jahre alt) zum Training beim Landestrainer im Olympiapark (U-Bahnhof Olympiastadion).

Maximilian ist Deutscher Vizejugendmeister des DBS e.V. im Tischtennis in der WK 11.

Wann: Jeden Donnerstag von 17.00 – bis 22.00 Uhr

Die Assistenzleistungen werden über den Helferinnenkreis der Lebenshilfe Berlin e.V. abgerechnet.

Die Aufwandsentschädigung beträgt 9,75 € pro Stunde.

Was erwartet den Assistenten?

–> einen tollen, sehr sympathischen Athleten;

–> Familienanschluss incl. Abendessen (wenn gewünscht);

–> Einladungen zu Events/Veranstaltungen;

usw.

Was erwarten wir?

–> Erste Hilfe Kurs;

–> Führungszeugnis;

–> Erfahrungen im Bereich Besondere Jugendliche;

–> viel Empathie, eine starke gefestigte Persönlichkeit,

–> es muss einfach passen;

–> nicht älter als 25 Jahre.

Training Olympiapark 27.10 2015 (3)

Nehmt Kontakt mit uns auf: doreen.kroeber@googlemail.com

Das Team Max

P.S. Maximilian wird durch uns zwischen 3-5 pro Woche zum Training/Wettkämpfen bereits begleitet, wir benötigen dringend Entlastung.

Maximilian wurde Deutscher Vizejugendmeister des DBS e.V. im Tischtennis der WK 11

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Vom 11. 3. – 12.3. waren wir in Alveslohe zur Deutschen Jugendmeisterschaft des Deutschen Behindertensportverbandes e.V. im Tischtennis.

 

Es passierte womit wir nicht gerechnet haben, Maximilian belegte den 2. Platz in seiner Wettkampfklasse, WK 11.

 

 

Begleitet wurde Maximilian durch dem Landestrainer Eric DuDuc und seinem Vereinskameraden und Doppelpartner sowie dem Präsidenten, Paralympische Sport Club Berlin e.V., Dr. Ralf Otto.

 

Mehr könnt ihr auf seiner Facebookpage lesen, Maximilian freut sich über jeden Kommentar, entweder dort oder hier im Blog und natürlich über jeden der seine Seite liked.

 

Da wir viele Termine haben, waren wir vom 18.03. – 20.03. 2016 auf Einladung des Deutschen Behindertensportverband e.V. im Deutschen Tischtenniszentrum in  Düsseldorf zum C-Kader Lehrgang.
18.-20.3.2016 C-Kader Lehrgang Düsseldorf (44)

 

Eure Doreen

Landessieger 2016 Jugend trainiert für Paralympics

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Am 10. 02. 2016 fand der Landesausscheid im Tischtennis, Jugend trainiert für Paralympics in der Biesalski Schule, Förderzentrum körperlich-motorische Entwicklung, statt.

Maximilian ist leider noch während der German Open 2016 ernsthaft erkrankt und hatte vom Arzt aus striktes Trainingsverbot. Da er sich kaum auf den Beinen halten konnte für länger als 30 Minuten, war das kein Problem.

Nach 10 Tagen durfte er dann das erste mal wieder mit Genehmigung seines Arztes spielen, Punktlandung zum Landesausscheid Jugend trainiert für Paralympics.

Dementsprechend waren wir gespannt, ob er sich sein selbst gestecktes Ziel, seine Mannschaft der Carl-von-Linné Schule, Förderzentrum körperlich-motorische Entwicklung,  zum Sieg führen und alle Spiele gewinnen realisieren kann.

Die Fotos sind vom BSBerlin/Reinhard Tank zur Verfügung gestellt worden. Besten Dank an die Kollegen!

Die Mannschaft der Carl-von-Linné Schule, Förderzentrum körperlich-motorische Entwicklung, hat den Landesausscheid Jugend trainiert für Paralympics gewonnen und wird im Bundesfinale Jugend trainiert für Olympia/Paralympics, Berlin im Tischtennis vertreten.

Als kleines Bonbon: Er hat jeden Satz und jedes Spiel gewonnen und war dementsprechend stolz, obwohl er laut seinen Aussagen, nur 30% zur Verfügung hatte.

Am 12.2. 2016 war das nächste Punktspiel und auch dort hat er seine Mannschaft vom ttc berlin eastside e.V.  sehr gut unterstützen können. Das nächste große Ziel ist die Teilnahme an der Deutschen Jugendmeisterschaft des Deutschen Behindertensportverbandes im März.

Eure Doreen

Nachtrag: Sein neuer Verein hat berichtet: http://www.ttc-berlin-eastside.de/news/tt/2016/february/jugend-maximilian-ist-fuer-den-bundesentscheid-qualifiziert/

Leak: Dokumente Fachbeirat inklusive Schule

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Frisch aus der U-Bahn.

Eure Doreen

 

Facharbeitsgruppe Inklusion an beruflichen Schulen Zwischenstand

Zwischenbericht FAG Inklusion an beruflichen Schulen

Auszug: UAG I: Zugangsfragen, operative Umsetzung, Datentransfer

UAG II: Qualität, Förderung und Unterricht

Es geht in der Arbeit der entsprechenden beiden Unterarbeitsgruppen um Inklusionsstrategien an beruflichen Schulen
• zur Herstellung einer inklusiven Grundhaltung, um die Anerkennung und Wertschätzung
individueller Unterschiede und um ein Berufsbildungssystem, das Vielfalt als
Chance begreift und als Ressource nutzt;
• zur Bereitstellung eines individualisierten Bildungs-, Unterstützungs- und Förderangebots, d.h. nicht das spezifische Merkmal (Behinderung, Benachteiligung) ist Ausgangspunkt unseres Handelns, sondern das Individuum. Individualisierung benötigt deshalb auch eine weitgehende Flexibilisierung von Bildungsangeboten;
• zur Begleitung individueller Berufswege, ein an der Biografie orientiertes Bildungsmanagement im regionalen Kontext, was die Vernetzung und Kooperation der beteiligten (Bildungs-)Institutionen einschließt;
• zur Gestaltung gelingender Bildungsübergänge, um das Herstellen von Anschlussfähigkeit und Durchlässigkeit zwischen den Teilsystemen (Ermöglichung von „Ein- und Ausstiegen“).

 

Zwischenbericht FAG Schulhilfe -assistenz

Auszug: „8.7.2015 Auftrag und Prozessschritte

Auftrag: Erarbeitung von Empfehlungen für den Einsatz von zusätzlichem Personal zur
Unterstützung von Schülerinnen und Schülern mit Behinderungen bzw. mit
besonderen Unterstützungsbedürfnissen.
Um dem Ziel und dem Auftrag zu entsprechen, wurden die folgenden Prozess-Schritte vorgeschlagen:
• Erster Teil: Formale Bestandsaufnahme und Reflexion der Ausgangssituation
• Zweiter Teil: Identifizierung der Unterstützungsbedarfe
• Dritter Teil: Maßgaben bei der Umsetzung“

 

Protokoll 8. Sitzung Fachbeirat Inklusion 20150930

Auszug: TOP 2.: „Normenprüfung des Berliner Schulgesetzes durch die Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention und Konsequenzen für die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft
Daniel Scherr, Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) im Projekt „Monitoring-Stelle Berlin“, ist im Rahmen seiner Tätigkeit mit der Prüfung ausgewählter Gebiete des Berliner Landesrechts auf Vereinbarkeit mit der UN-BRK befasst, die in ein Artikelgesetz zur Umsetzung der UN-BRK im Land Berlin einfließen sollen. Ein Schwerpunkt ist dabei das Landesgleichberechtigungsgesetz. Aus dem schulischen Bereich ist das Schulgesetz, das Lehrkräftebildungsgesetz, die Schulhelfer-VV und die Schulkommunikationsverordnung
beispielhaft zu nennen. Zum Schulgesetz des Landes Berlin gab es auf der Grundlage
eines 150-Seiten-Papiers im August 2014 einen Gesprächstermin der Monitoring-Stelle mit der SenBJW, bei dem u.a. auch Herr Duveneck und Herr Dr. Schneider anwesend waren. Gemäß der UN-BRK bestehe zum einen die Pflicht ein inklusives Schulsystem zu entwickeln (was nach und nach zu verwirklichen sei) und zum anderen der Anspruch auf diskriminierungsfreien Zugang zu allgemeinen Schulen für alle Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen (der sofort gelte und durchsetzbar sei). Diese Auffassung habe auch der UN-Fachausschuss zur UN-BRK bei der Staatenprüfung
Deutschlands Anfang 2015 erneut bekräftigt. Knackpunkt sei dabei eine klare Zugangsregelung im Sinne eines – einklagbaren – Rechts auf Zugang zu allen öffentlichen Schulen. Ein zentrale Vorgabe sei somit der Zugang zu wohnortnahen allgemeinen Schulen – nicht nur zu Schwerpunktschulen – sowie die Streichung der Ablehnungsgründe in § 37 Absatz 3 SchulG.“

 

Autismus und Leistungssport – 2 Spitzensportler gefunden und Max mitten drin:)

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Ich bin ständig auf der Suche nach anderen Leistungssportlerinnen die Autistinnen sind, einerseits möchte ich Max zeigen, dass er nicht alleine ist und ich suche Austausch mit anderen Eltern von Kids mit Handicaps die Leistungssport betreiben. Ein wirklich schwieriges Projekt.

Bislang habe ich nur Kontakt zu einer Mutti aus der Schwimmerbubble und das tut gut.

In den letzten Wochen habe ich zwei Artikel zum Thema gefunden:

Autist und Spitzensportler: Der Mann aus dem Meer – SPIEGEL ONLINE:

Von @grossekat

Clay Marzo ist Autist, er leidet am Asperger-Syndrom. Er kann nicht unterscheiden, ob jemand vor Freude lacht oder vor Wut schäumt. Das Leben an Land überfordert ihn, doch im Wasser, auf dem Surfbrett, macht der Hawaiianer Dinge, die kein anderer kann.

Quelle: Autist und Spitzensportler: Der Mann aus dem Meer – SPIEGEL ONLINE

In diesem Artikel konnte ich viel lesen, was mir sehr bekannt vorkommt, ein sehr ruhiger,unaufgeregter Artikel – für mich sehr gut geschrieben. Clay Marzo hat eine Website: http://www.claymarzo.com/home  sowie ist er auf Facebook und Twitter zu finden.

Ähnlich wie bei Maximilian https://www.facebook.com/maximiliankroeber schreibt er selten bzw. lässt er schreiben. Max diktiert und wählt die Fotos aus und ich muss dann schreiben und seine Post beantworten;)

In Schweden gibt es einen Eishockeyspieler, Linus Söderström, der auch einen langen Weg zurück gelegt hat um seinen Weg zu finden.

„Islanders prospect Linus Söderström opens up about his Asperger’s and ADHD to Swedish news“

„I would not have been the person nor ice hockey player that I am if I didn’t have this.“

„I have had it my whole life – my Asperger’s and ADHD. I am who I am because of it. I would not have been the person nor ice hockey player that I am if I didn’t have this,….“

Quelle: Islanders prospect Linus Söderström opens up about his Asperger’s and ADHD to Swedish news – Lighthouse Hockey

Interessantes Interview, auch wird beschrieben, wie viel Hilfe er benötigt hat bzw. immer noch benötigt um spielen zu können.

Max benötigt ebenfalls viel Hilfe um das tun zu können, was er liebt. Er muss immer begleitet werden. Der logistische Aufwand ist enorm und ohne das Team Max (in erster Linie ich, Moritz und seine Schwester) wäre es manchmal nicht zu schaffen.

Zum Beispiel trainiert er statt Freitagnachmittag wie bis vor kurzem beim Landestrainer, jetzt Donnerstag von 18.00 – 20.00 Uhr und das bei den Temperaturen! Außerdem hat Max jeden Tag Schule bis 16.00 Uhr.

Für diese Trainingseinheit ist er insgesamt zwischen 5 und 5,5 h Stunden unterwegs und glücklicherweise haben wir jetzt endlich einen neuen Assistenten für 1 x pro Woche  von der Lebenshilfe bei uns und er übernimmt den Part dieser Begleitung und es macht beiden sehr viel Spaß. Wenn Max dann nach Hause kommt, ist er unendlich glücklich und wir sitzen alle am Küchentisch und essen und trinken und er erzählt wie ein Wasserfall:))

Ansonsten trainiert er weiter Sonntags im Kiezsportverein (4 h), Mittwochs und Freitags ist Training bei seinem neuen Verein, dem ttc berlin eastside e.V., dass ist aber regelmäßig nicht zu schaffen, da Mittwochs in der Schule Trainingszeit ist und dort trainiert er oft seine Mannschaftskollegen bis 16.00 Uhr und Freitags ist er einfach zu erschöpft, durch das Hardcoretraining am Donnerstag.

Jetzt hat die Rückrunde der Punktspiele begonnen,  am Dienstagabend hat er an seinem allererstes Punktspiel teilgenommen. Ein Termin mehr, der zu bewerkstelligen ist.

In den Ferien sind wir wieder 3 x im Olympiapark beim Landestrainer für mehrere Stunden, Max wird auf seinen ersten großen Wettkampf im Behindertensport vorbereitet und wir sind dankbar, über die große Unterstützung die ihm zuteil wird.

Der Dank geht an den : Behindertensportverband Berlin e.V. und Paralympischer Sportclub Berlin e.V., und natürlich an „seinen“ Trainer Eric DuDuc.

Durch den ganzen Stress habe ich es glatt verschwitzt für uns Karten für Sonntag in der Kategorie 1 für die TISCHTENNIS GERMAN OPEN 2016 zu besorgen. Ausverkauft:(

Inklusion ist keine Einbahnstrasse.

#Wasihrnichtseht.

Eure Doreen