Resolution Berliner Elternschaft 2.0 zur Baustelle inklusive Schule

Resolution Berliner Elternschaft 2.0 zur Baustelle inklusive Schule

Gepostet am Aktualisiert am


Am 9.6. 2016 haben Berliner Eltern und Bündispartner diese Resolution abgestimmt. Eine wirklich gelungene Veranstaltung.

Da wir die Website zur Resolution noch nicht fertig haben inklusion-elternredenmit.de wird die  Resolution zunächst hier veröffentlicht.

Eure Doreen und das Orgateam:)

 

 

Elternresolution

 

Präambel

Was erwarten Eltern von derInklusiven Schule:

  1. Alle Schüler*innen in ihrer Vielfalt gehen in eine Schule ihrer Wahl!

  2. Sie erhalten dort ihrem Potential entsprechend eine optimale Förderung, strukturelle und individuelle Unterstützungsleistungen ohne Ressourcen- und Finanzierungsvorbehalte!

  3. Die Schüler*innen, ihre individuellen Bedürfnisse und ihre Entwicklung sowie das Lernverständnis stehen im Mittelpunkt nicht das System!

  4. Das Grund- und Menschenrecht aller Schüler*innen auf individuell höchstmögliche schulische, vorschulische und nachschulische Bildung ist selbstverständlich zu gewährleisten, ohne jedwede Benachteiligung und Diskriminierung!

 

  1. Rechtsanspruch auf gemeinsamen Unterricht von Schüler*innen mit und ohne Behinderungen

    1. Die Entwicklung zur flächendeckenden inklusiven Schule muss im Berliner Schulgesetz verbindlich für alle Schularten festgeschrieben werden von der Grundschule bis zur beruflichen Bildung.

    2. Die Schaffung eines inklusiven Schulsystems, das alle Schüler*innen individuell fördert und bildethin zu Schulen, die auf die Schüler*innen zugehen und nicht umgekehrt, ist das Ziel. Schüler*innen mit hohen und spezifischen Unterstützungsbedarfen sind dabei nicht zu vergessen oder auszuschließen! Übergänge zwischen den Schulstufen und -typen sind zu optimieren.

    3. Die Erfüllung dieser Rechtsansprüche auf Grundlage von Gesetzen und Verordnungen darf nicht verweigert werden (wie aktuell in §37 Berliner Schulgesetz festgeschrieben). Jede Schule in Berlin muss in die Lage versetzt werden, diese Ansprüche rechtsverbindlich zu erfüllen!

    4. Allen Schüler*innen muss ein Regelschulplatz (unter Berücksichtigung des Elternwunsches / bei Elternwunsch wohnortnah) zur Verfügung gestellt werden, sofern deren Eltern nicht eine andere Beschulung (z.B. Förderzentrum) wünschen!

    5. Alle Schüler*innen sind anders und lernen unterschiedlich. Angemessene Vorkehrungen sind zu treffen, um den vielfältigen Bedürfnissen der Schüler*innen gerecht zu werden!

    6. Eine personenzentrierte und kompetenzorientierte Förderung ist vorbehaltlos, frei von Diskriminierung und flächendeckend rechtssicher umzusetzen!

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